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Bangkok - Angkor und zurück. Teil: IV

 
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Bangkok - Angkor und zurück. Teil: IV
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Khun Lutz



Anmeldungsdatum: 11.04.2008
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Beitrag Bangkok - Angkor und zurück. Teil: IV Antworten mit Zitat
Von Thailand nach Kambodscha mit Bus und Bahn

Dieser Baum wurde in alter Handwerkertradition von Hand gefällt. Man beachte bitte rechts die Hütte und direkt davor auf der Strasse die Hauptstromleitung, sowie die Stelle, an welcher der Stamm eingeschlagen wurde.


Hier zum Beipiel stehen die Karren, mit den die sehr armen Leute tagsüber ihr Geld verdienen. Eine Tour über die Grenze, je nach Gewicht, bringt einen Verdienst  von etwa 20 Baht !!!. Wenn man bedenkt, daß sie manchmal Stunden für die Abfertigung benötigen, kann man sich leicht ausrechnen, wie erbärmlich gering  der Tageserlös sein kann.

Ich habe dann ganz weit hinten links in der Querstrasse einer Querstrasse ein Hotel für mich gefunden. Es kostet 350,- Baht mit Airkon/Nacht/ohne Frühstück.
Das Personal ist sehr freundlich jedoch nur schlecht englisch sprechend, aber mit ein bischen Thai kommt man dann auch wieder weiter und alle Wünsche werden erfüllt.



Am Ende des Berichtes, stelle ich die Kontaktdaten als Bild rein.

Ich habe mich dann später von KIM,  einem Mopedtaxifahrer, welcher A sehr vorsichtig fährt, B sich um die persönliche Sicherheit seiner Kundschaft kümmert, C Insidertipps parat hat, D  kostengünstig ist und E ganz vernünftig Englisch spricht, chaufieren lassen.
Mit seiner Erlaubnis stelle ich seine Telefonnumer hier ein: 085512806630 (Thai-Netz) unter der ihr ihn kontaktieren könnt, so ihr wollt.
Übrigens ist es in Poipet möglich mit einem Thai-Handy zu telefonieren, allerdings weiter im Inland ist dann keine Verbindung mehr möglich. In Cambodia gibt es jedoch auch Prepaid-Sim-Cards für jedermann, ebenso wie in Thailand.
In Poipet gibt es einen Duty Free Shop auf der rechten Seite der Hauptstrasse, etwa 1 Km hinter der Grenze. Dort gibt es Zigaretten (z.Bsp. LM Menthol, Stange 130,-Baht), Alkohol (z.Bsp. Vodka Smirnoff, 0,7L 250,-Baht), 100Prozent Fruchtjuice (z.Bsp. 2,4L unkonservierter O-Saft, 120,-Baht) und diverse andere Dinge, zu extrem günstigen Preisen.

Auf der ganzen Reise ist mir aufgefallen, daß sehr viele Cambodianer des Englischen, des Vietnamesischen und z.T. auch des Thais mächtig sind, der eine mehr, der andere weniger, aber in der Masse mehr, als dies in Thailand üblich ist. Die Cambodianer denen ich begegnet bin, sind sehr freundlich, nett und aufgeschlossen Fremden gegenüber aufgetreten. Niemand hatte versucht mich während der gesamten Aufenthaltszeit zu übervorteilen oder auf andere Art und Weise "über den Tisch zu ziehen", weil ich ein Ausländer bin.
Am frühen Abend habe ich festgestellt, daß die Tasche für meine Camera defekt gewesen ist und machte mich mit Kim auf den Weg, eine neue zu besorgen.
An einem entsprechenden Foto-Handy-Zubehör-Shop angekommen, strahlte mich schon der Verkäufer an, denn es war genau jener, welcher mir auf dem GOLDEN GATE PLAZA die Uhr verkauft hatte.
Er selber arbeitet tagsüber auf dem Grenzmarkt, sein familärer Anhang schmeißt den Laden in Poipet und abends ist er dann wieder Chefe in seinem Laden. Er hatte eine passende Cameratasche für mich und gab mir einen großzügigen Rabatt, da ich bereits zuvor die Uhr gekauft hatte.
Essen gehen in Poipet ist nicht ganz so leicht, da die cambodianische Küche teilweise stark gewöhnungsbedürftig ist, aber verhungern muß hier niemand und ich mußte es natürlich auch nicht. Einfach Kim fragen und das Problem ist gelöst.er kennt die unterschiedlichen Restaurants in Poipet und auch den Weg dort hin.
Frisch gestärkt habe ich mich dann auf den Weg gemacht, einen Bustouranbieter nach Siem Reap zu finden. Ich war erfolgreich und mir wurde alternativ zum Bus, eine Taxi-Share-Tour angeboten.
Was ist das?
Das ist ein PKW, den sich dann 3-4 Leute teilen. Dabei gibt es verschiedene Preisklassen. 1 Person alleine = 45,- USD, "Businessclass" im Share-Taxi heißt Beifahrersitz = 20,- USD, "2.Klasse" heißt Rücksitz, aber mit bis zu 3 Personen = 15,- USD pro Person und dann gibt es auch noch die Möglichkeit in Körperhaltung eines S oder X oder G mitzufahren, also ohne wirkliche Sitzmöglichkeit. Entweder auf der Mittelkonsole vorn oder in irgendeiner abartigen Körperhaltung hinten. Dazu sollte man aber vorher mindestens Yoga im Grundkurs besucht haben. Das kostet dann um die 7,- USD. Die Strecke von Poipet bis Siem Reap ist etwa 150 Km und benötigt mit einer Essenspause etwa 3 Std 20 Minunten.
Ich habe mich für "Businessclass" entschieden und man wollte mich am nächsten Morgen anrufen um mir Bescheid zu geben, ob das Taxi noch voll geworden ist (Denn Businessclass, 2. Class und Yogaclass geht nur in der Share-Variante, daher auch der Name).

Nachdem nun alles schön organisiert gewesen ist, bin ich Abends auf Hasenjagd gegangen, war allerdings ohne Hilfe meines Taxichaufeurs total erfolglos.
Mit seiner Hilfe wurde ich dannn auch schlagartig erfolgreicher, allerdings war das Angebot nicht gerade der Brüller. Cambodianischen Kakerlaken hingegen, sahen ausgesprochen schön aus.


Preise Poipet:ST 500 - 700 Baht / LT 1000 - 1600 Baht.
Ich habe mir ein Doppelpack gegönnt und war am nächsten Morgen entsprechend müde, als der Taxifahrer um etwa 9Uhr anrief um mir zu sagen, daß er abfahrbereit wäre und vor dem Hotel warten würde. Ich bat um  20 Minuten Verzögerung, so daß ich noch schnell duschen und einen Happen essen konnte um dann im Anschluß auszuchecken.
Er stand dann wieder pünktlich 20 Minuten später vor dem Hotel und ab ging die Reise nach Siem Reap. Bezahlt wurde gleich vor Ort in Cash und USD.

Die Straße nach Siem Reap ist ein Albtraum. Ich selbst habe schon Strassen befahren, die eigentlich gar keine Strassen im herkömmlichen Vedrständnis gewesen sind, so in Polen, in der Ukraine etc.
Aber diese Straße ist in seiner Beschaffenheit unschlagbar, wobei das Wort  „Strasse“ reichlich übertrieben ist und diese Bezeichnung bei Anblick/Nutzung dieses vorgegebenen Fahrweges, recht sonderbar klingt.
Der absolute Reifenkiller, Ölwannenaufschlitzer und wie auch gut erkennen kann, Windschutzscheibenkiller. Gesprungene Windschutzscheiben sieht man bei fast jedem Auto.
Fahrzeuge aller Art haben hier ein recht kurzes aber dafür um so intensiveres Leben.

Die hier zu sehende Transportmöglichkeit nutzt die Mehrheit der Cambidianer, da dies die günstigste, aber auch gefährlichste und mit Sicherheit ungesündeste Variante des Fortbewegens ist.
Aber,......no risk, no fun.

Um so tiefer man in das Landesinnere fährt, um so sichtbar ärmer wird die Bevölkerung. Auch die Landschaften und Böden sehen nicht gerade fruchtbar aus. Überwiegend haben die Farben, Beige, Grau und Rostrot dominiert.
Sand, Sand, Sand  und nochmals Sand und den Staub natürlich nicht zu vergessen. Roter Staub in jeder Pore, quasi ein Markenzeichen. Deshalb sollte man auch festes Schuhwerk und ausreichend Klamotten mitzunehmen

Je weiter ich landeinwärts fuhr, umso wärmer, um nicht zu sagen, heisser, wurde es. Überwiegend hatten wir um die 40 °C . Wer da nicht ein bischen vortrainiert ist, wird ganz schön Wasser lassen müssen. Ich war zwar vortrainiert, aber die Belastung war schon groß. Glücklicher weise, fahren die meisten Autos dort mit Airkon.

Endlich in Siem Reap angekommen, fragte der Taxifahrer jeden Fahrgast, wo er hin möchte, da es sich im Regelfall um ein Tür zu Tür Deal handelt. Welch ein hervorragender Service.
Auch ich wurde natürlich gefragt und hatte noch gar keine Peilung wohin es mich verschlagen soll.
Eine Thai vom Rücksitz , so um die 50, sagte mir, daß sie auch ein Hotel suche und mehrere Adressen zur Auswahl hätte. Sie fragte mich nach meinem gewünschten Kapitaleinsatz pro Nacht und Ich sagte ihr, daß ich nicht vorhabe, mehr als 10,-  USD auszugeben pro Hotelnacht auszugeben.
Daraufhin bestätigte sie mir, daß sie auch nicht mehr dafür ausgibt und wir zogen beide mit einemTukTuk davon. Kurze Zeit später und 2 USD ärmer (für´s TukTuk/ Preis wird vorher ausgehandelt), befanden wir uns im VICTORY Guesthouse (auch hierfür die Daten am Ende des Berichtes) in Siem Reap. Die Zimmer waren sauber und geräumig, ein schönes Bad und der Preis von 12,-  USD mit Airkon, ist völlig akzeptabel gewesen.
Also haben wir eingecheckt. Jeder für sich natürlich.
Erst mal musste ich eine Dusche nehmen und danach ging es mir schon viel besser.
Das Victory Guesthouse wird im Familienbetrieb geführt, das Ehepaar ist noch recht jung, so um die 30 Jahre alt, die Frau und gleichzeitig Chefin des Hauses ist sehr hübsch und beide zusammen, inklusive des weiteren Personals, sind absolut kundenserviceorientiert, superfreundlich, hilfsbereit und ausgesprochen nett.
Diese Guesthouse kann ich wärmstens empfehlen.





WEITER GEHT ES MIT TEIL V am nächsten Samstag

Ab hier könnt ihr gerne posten.
Khun Lutz


Zuletzt bearbeitet von Khun Lutz am 27.09.2008 05:24, insgesamt einmal bearbeitet
05.09.2008 05:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
carabao



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Baum fällt ach ja wenigstens deutet er der kleinen an sie soll wegg
also hat er vorahnung  :)   icon_question
Dass erstere Zimmer Find ich relativ Teuer obwohl Du schreibst mit
Air-con und wie man sieht noch zusätzlichen Venti sieht ja einfach aus
was absolut nicht negativ gemeint ist Die kakerlacke ein sehr schönes
Teil mich eckelt es allerdings davor
die gegnsätze sind schon sehr hoch dass zeite Hotel war ja nicht erheblich teurer und sieht sehr geräumig aus und sehr sauber
Tolle sache wünschenswert wenn die jungen Betreiber es schaffen würden
11.09.2008 14:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Khun Lutz



Anmeldungsdatum: 11.04.2008
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
carabao hat Folgendes geschrieben:
Baum fällt ach ja wenigstens deutet er der kleinen an sie soll wegg
also hat er vorahnung  :)   icon_question
Dass erstere Zimmer Find ich relativ Teuer obwohl Du schreibst mit
Air-con und wie man sieht noch zusätzlichen Venti sieht ja einfach aus
was absolut nicht negativ gemeint ist



Du irrst gewaltig, wenn du meinst, daß das Mädchen gemeint ist. Die Aufforderung galt MIR.

Ich empfand das Zimmer nicht unbedingt als teuer. Sicherlich hätte ich es auch billiger haben können. Das Zimmer hatte zwar kein Fenster (eher nicht so schön), aber es war in einem guten modernen Westernstyle und auch gepflegt sowie relativ sauber.
Poipet ist ein Grenzort, an dem sich Händler, Zocker, Touris für einen stopp over usw. aufhalten. Ich meine damit, daß das Gastgewerbe dort gut läuft und die Nachfrage höher sein sollte, als im übrigen Land. Demzufolge sind die Preise auch etwas an die Nachfrage gekoppelt. Aber grundsätzlich kann man in Cambodia von durchschnittlich 10,- USD pro Nacht ausgehen. Damit bekommt man eigentlich überalle ein Dach über dem Kopf.

Khun Lutz
11.09.2008 15:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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