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aus meinem Leben im Isaan
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aus meinem Leben im Isaan
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carabao



Anmeldungsdatum: 16.05.2008
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Ja Jack Aufgepasst  :!:
Diese sind Relativ Harmlos geben nen kleinen Flash
Unser Bohm (dein Spielkamerad) war auch schon öfters High  ****
und hatte ne klebzunge

ABER 8-ung es gibt auch solche die Spucken können  :!:

der zweite Hund Gahn hat es leider erwischt und ist nun auf einem Auge blind.und geht auch nicht mehr auf die Jagd.

werde später noch mein Erlebnis von letzter Nacht reinstellen

Gruss Jürg
22.07.2008 18:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Jack



Anmeldungsdatum: 11.05.2008
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Beitrag Pilze sammeln Antworten mit Zitat
Jürg hat mich mit seinen Gaumenfreuden zu diesem Thema angeregt.
Schaut auch bei ihm mal die leckeren Pilze.

Pilze sind nicht gerade mein Leibgericht, finden ist auch nicht meine Spezialität.


Hier sind einige frisch geborene ganz Winzige am wachsen und darum noch nicht zu erkennen.


Wir müssen wohl etwas weiter in den Wald.
Erstaunlich dass bei soviel Grünzeug Pilze vorhanden sein sollen.


Schau mal, da spielt einer Verstecken.


Na ja, nicht gerade Suppentopffüllend.


Der scheint doch etwas mehr zu bieten


Hier ein ganz grosser farbiger
ach nein, waren wohl Leute hier die nichts von Pilzen halten und lieber Supermarkt-Kost bevorzugen.


Damit er sich nicht so allein fühlt noch etwas Gesellschaft.


Scheint ein Nest in der Nähe zu sein, schade um die schönen Plätze, nun ist es mir für heute verleidet


die Ausbeute ist wieder einmal gewaltig (wobei Su ungefähr das Dreifache gefunden hat).
na ja, für eine kleine Pilvergiftung reicht es alleweil, gben wir es der Schwiegermutter

Nicht alles was an Pilzen wächst ist auch gesund.
In der Schweiz zum Beispiel sterben mehr Leute an giftigen Pilzen als an Schlangenbissen.
Die Schlangen wurden beinahe ausgerottet, weil Leute an dem Gift starben, doch den Giftpilzen wird das Wachsen nicht verboten.

Übrigens gibt es auch unter den Menschen sogenannte Giftpilze und deren nicht wenige
:mrgreen:

_________________
so manch Problem ist des Tüftlers geistige Nahrung
13.08.2008 20:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
journaillie
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Beitrag Re: Pilze sammeln Antworten mit Zitat
Jack hat Folgendes geschrieben:
Jürg hat mich mit seinen Gaumenfreuden zu diesem Thema angeregt.
Schaut auch bei ihm mal die leckeren Pilze.

Übrigens gibt es auch unter den Menschen sogenannte Giftpilze und deren nicht wenige
:mrgreen:




<style></style>
Hallo zusammen,
Jack hat einfach die Eingebungen in mir so was wie Assoziationen zu schaffen.
Mein Browser lud erst den Text des Artikels, gleich viel mir der Name Mr. Green auf. Schon waren Erinnerungen da an meine Besuch in Israel. Dort schickte mir mein Bekannter aus D einen Mr. Green, der mir Tel Aviv zeigen sollte und es auch tat. Danach habe ich ihn nie wieder gesehen. Nachgedacht habe ich aber viel über ihn. Weil nach seinem Auftauchen alles so wunderbar klappte, obwohl der damalige Reiseveranstalter Keppler gerade Konkurs anmeldete.
Wie kommt Jack an Mr. Green? Gut, es gibt da sicher tausende. Zufall. Abhaken.
Dazu fiel mir dann noch ein Reisebüro in Stuttgart ein, "Scuba drive" oder so ähnlich, dessen Inhaber  Riedel sich ebenfalls rührend um uns kümmerte. Das kommt ja bekannterweise selten vor, die Nachsorge.
Ich sah ihn dann noch mal auf der Tourismus Messe in Stuttgart, mit ungewohnt langem Bart.
Dann die Pilze. Amphoe Markt. Ein Bekannter aus D sah die Pilze zuerst: Magic Mushrooms. Der kannte sich mit sowas gut aus....
Ich stritt einfach ab, dass es sich um die Pilze handeln sollte, die ja Halluzinationen auslösen.
Aber nach langem Hin und Her, meine Frau befragte den Verkäufer stellte es sich heraus, es waren diese Pilze. Es entspann sich eine Diskussion, typisch deutsch vielleicht. Was hier normal erschien oder immer noch erscheint, hätte in D die Polizei auf den Plan gerufen.
Jahrelang habe ich dann in Thailand keine Pilze mehr gegessen. Jetzt ist die Angst wieder gewichen, ich esse sie wieder. Dafür nervt mich jetzt die Wasserknappheit, ausgelöst durch den Anbau von Pilzkulturen in riesigen blauen Zelten.Die das ganze Dorf unschön aussehen lassen.
Brauchen die Wasser, haben wir keins. Nun wir haben schon einen 1000 Liter Tank mit Wasserpumpe.
Toi, Toi, Toi in 10 Jahren war der erst einmal leer. Ich muss einfach vergessen Fragen zu stellen.
Es bringt mir nichts und den Thais erst recht nicht. Gewöhnen heisst die Deivise. Ob trotz neuer Stromleitung der Strom bis zu 5 Mal am Tag kurz ausfällt, kein Wasser da ist, das GPRS Netz von Ais zusammen bricht.
Es bringt nichts. "Gewöhn dich dran, du lebst jetzt in Thailand". meine Frau fordert mich jeden Tag mit diesem Satz heraus.
Wenn ich dann aber ins thailändische TV sehe, dann sind wir hier in Thailand die Grössten, die Besten, die Fähigsten... Irgendwann muss ichs begreifen. Realität und Wahrheit ist nicht dasselbe.


Liebe Grüsse



<style></style>
journaillie
14.08.2008 11:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



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Beitrag einfach eine Schule Antworten mit Zitat
Dieses mal besuchten wir eine Freundin, die den Beruf einer Lehrerin ausübt, in deren Schule.
Dies nahm ich zum Anlass, mal eine Schule so zu fotografieren wie man dies sonst nicht macht.
Anfangs widerstrebte es mir, diese Bilder hier zu zeigen und auch mit nicht gerade den allerliebsten Worten zu kommentieren.
Schliesslich steht auch in diesem Land eines meiner kleinen Paradiese.

Es sind Bilder wie sie hier oft zu sehen sind wenn die Augen etwas offen gehalten werden und die rosa Brille kurz hochgehoben wird, Bilder ohne "Zuckerguss".


  
Die Schule (Unterstufe) befindet sich an einem idyllischen Ort, umrahmt von schönen Bäumen.


     
Einige wurden beschriftet um den Kindern deren Namen geläufig zu machen.


  
Fussball, Volleyball und anderes kann gespielt werden, man sollte nur aufpassen nicht in einen Kuh- resp. Büffelhaufen zu stehen, die massenhaft auf der Wiese liegen.



Der Schulanfang beginnt damit dass die Kinder die Nationalhymne anstimmen und dabei die Fahne hochgezogen wird und zwar synchron, beides beginnt und endet gemeinsam.


  
So präsentiert sich ein kleiner Teil der Gebäude wenn man etwas weiter weg steht.
Die "Zugehörigkeit" ist auf der Wand gut zu erkennen.


  
Dieser Schulraum ist sauber, auch wenn der Betonboden feucht erscheint.
  
Nach unseren Vorstellungen doch etwas spartanisch eingerichtet.


  
Nutzfläche Türe.                                     Klar zu lesen: 1. Klasse und unten Name der Lehrerin.


  
Auch der Lehrerraum ist nicht gerade überfüllt von neuester Technologie.


  
im Notfall wird keiner dieser Feuerlöscher, Baujahr 1994 funktionieren, bei den meisten ist die Druckanzeige auf Null.
Der Aufbau schaut nicht unbedingt überall vertrauenswürdig aus, er wurde unter Zuhilfenahme der Schüler letztes Jahr repariert


  
Hinter der Schule befindet sich die erste Toilette, alles andere als Hygienisch zu betiteln.
Keine Möglichkeit, hier die Hände zu waschen.


  
Kein Wasser zum Händewaschen bei dieser Toilette, nur die wasserlosen Rohre.
Ich musste die Luft anhalten um diese Aufnahmen zu machen, so garstig stank es.


  
Dann etwas Platz zum spielen für die Kleinen.
Man beachte den wunderschönen und hohen Baum im Hintergrund, von dem auf dem Foto leider nur ein wenig vom Stamm zu sehen ist
Daneben gut zu erkennen eine der vielen Verunreinigungen bei den Sitzplätzen.


  
Hier wird Regenwasser gesammelt.
Da es vom Dach kommt sind selbstverständlich alle Verunreinigungen enthalten.


     
Der kleine blaue Tank dient als Trinkwasserspeicher weil er neu ist, jedoch dasselbe Wasser enthält.
Internet muss auch sein, jede Schule bekam Computer, sogar wenn kein Stromanschluss vorhanden war.
Die Schüler sollen die Benutzung dieser Maschinen erlernen.
Nur, wer lehrt sie wenn die Lehrer noch nie einen PC benutzten und ihr englisch darin besteht, auswendig gelernte Sätze nachzusprechen?


Bei den Aufnahmen machte sich oft ein beklemmendes jedoch auch trauriges Gefühl bemerkbar.
Die Leute in den Dörfern sammeln oft um ein paar Baht für Kleinigkeiten zu haben, die in der Schule dringend gebraucht werden.
Wut stieg in mir hoch als ich daran dachte wie viele Millionen Baht einige Leute "einsacken" und hier sowas stehen lassen.

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22.08.2008 13:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
carabao



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Beitrag schule Antworten mit Zitat
passt vielleicht ganz gut zum Thema Schule

  


an meinem Geburi hab ich ja ne Tradition hier ein ausschnitt von Oben Eisverkäufer bestellt ist pünktlich erschienen die Kinderlein stellen sich artig in einer Reihe auf danach erklärt die Schulleiterin  wiso und Schlussendlich wir Happy Birday oder so ähnlich gesungen

  
waren etwa 200 Kinder wovon sich viele verdrückt haben die ganz kleinen mussten zum Mittagsschlaf



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http://thaileben.net/  http://www.schnupperseiten.de/
http://thailandbilder.npage.de/ http://drehort.thaileben.net/
22.08.2008 19:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Jack



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Beitrag Wat Ankhan, erneute Bilder Antworten mit Zitat
Teil 1

(hier zu finden)

Einige Bilder werden den ersten gleichen oder wie die von Werner eingesetzten
http://asiapurtravel.phpbb6.de/asiapurtravel-post-2223.html#2223
ausschauen, man möge deswegen Nachsicht walten lassen.

ein wenig mehr über diesen Tempel.
Laut Aussage eines Mönchs wurde Wat Ankhan von den Khmer gebaut und im Laufe von Jahrhunderten kamen Gebäude sowie verschiedenen Figuren hinzu.
Lapidare Antwort, aber immerhin ist nun geklärt warum die Einheimischen dem Tempel wenig Aufmerksamkeit widmen.

Zwischen diesem und dem vorherigen Bericht liegen einige Jahre und es hat sich einiges verändert.
Vor dem liegenden Buddha befand sich früher ein Wasserreservoir (Teich), der nun zugeschüttet wurde.
Auch sind die Bäume vor dem Buddha entfernt worden damit man ihn bei der Anfahrt besser und zur vollen Gänze sehen kann.

Er ist neu gestrichen worden und so erscheint er in seiner Grösse noch imponierender.

Warum dieser liegende Buddha?
Im Tempel erhalte ich Antwort:
Auf dem Bild ist der liegende Buddha vor dem Baum des Lebens zu sehen und dieses Bild diente anscheinend als Vorlage für die übergrosse Statute.

Hinter des Statue ist eine offene Halle wo gebetet wird.
Nicht im Tempel, da dieser wie erwähnt nicht thailändisch ist.
Zwei Buddhafiguren warten auf Gläubige, die den Gebeten der Mönche lauschen.

Neu ist dieses Abbild eines Mönchs, ganz in schwarz gehalten.
Leider konnte ich nicht ermitteln wen er darstellt und warum ihm gehuldigt wird.

Nochmals die vielen Buddhafiguren, die den Tempel umranden.



Mehrere Gottheiten wurden und werden im Tempel un den angebauten Gebäuden verehrt, nicht nur Buddha.
Die Schlange Phaija Nag wurde vorn noch nicht allzu langer Zeit und sogar auch erst kürzlich auf sowie um den Tempel hin- resp. aufgestellt.


Hier drin steht der Elefantengott Pra Phikaned

Um seine Gunst zu erlangen wird auch er beschenkt und mit Goldplättchen beklebt

Diese dargestellt Person oder Gottheit ist auch mir unbekannt.
Nichtsdestotrotz wird auch sie beschenkt und angebetet..

Im kleineren Tempel eine Buddhafigur und ein Fussabdruck dessen, unter dem sich anscheinend der Sarg von einem Mönch oder einer hochgeehrten Persönlichkeit befindet.


Was mir auffällt sind die vielen, zum Teil erst kürzlich  hingestellten Steinplatten mit Figuren, deren Zugehörigkeit nicht immer klar zu deuten ist.









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Zuletzt bearbeitet von Jack am 18.10.2009 14:08, insgesamt 2-mal bearbeitet
20.09.2009 01:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Jack



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Beitrag Wat Ankhan, erneute Bilder Antworten mit Zitat
Teil 2

Diesesmal war alles geöffnet, auch der Tempel.
Innen war es feucht und die Wandmalereien leiden sichtlich darunter.
Da ich um die Bilder zu schonen ohne Blitz arbeitete sind nur ein Teil der vielen Gemälde deutlich zu erkennen und dementsprechend hier nicht alle eingesetzt.

Verwunderung über Verwunderung, die Wandmalereien sind nur in englisch beschrieben.











Leider ist der Altar auf dem Bild etwas undeutlich, aber dies war mir eine Ausnahme wert und so ist er doch zu sehen.

Irgendwie wirkt die Uhr für mich sehr stören.

Eine Andachtsstätte oder so etwas ähnliches.


Leider wird vieles auf typisch thailändisch getrimmt.
So wirkten für mich die grossen, auf dem Tempelareal aufgestellten Lautsprecher sowie die Druckkammerlautsprecher oben auf dem Tempel, die mittels quer über die Bäume, Figuren und Gebüsche hängende nVerkabelungen mit dem Verstärker in einem etwas entfernten Haus verbunden waren, sehr störend auf mich (ohne Bilder).

Trotz allem ist es alleweil einen Besuch für Interessierte wert.

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20.09.2009 02:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Jack



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Beitrag Polizist schlägt zu Antworten mit Zitat
wisst ihr was eins der wunderbaren Sachen auf dieser Welt ist?
Wenn man sich Zeit nimmt und seine Augen öffnet um die Natur zu beobachten.
Aus diesem Grund eine kleine Lobeshymne an eben diese Natur.

Wieder war ein Tag wie aus dem Bilderbuch auferstanden.
Bereits am Morgen versuchten sich Künstler im Bemalen eines wunderschönen blauen Himmels.
Dabei entstanden kleine Wolken, die in immer wieder wechselnden Figuren zum träumen und fantasieren anregten.
Die strahlende Sonne versuchte mit Licht und Schattenspiele die Welt zu verzaubern.
An so einem Tag sollte man sich nicht nur dem Nichtstun hingeben, es wäre Verschwendung vom Leben.
So ein Morgen lädt zu einem Ausflug ein.
Schnell ist abgesprochen was wir unternehmen wollen.
Wir einigen uns auf einen Besuch etwas weiter entfernt.
Nun denn, rein ins Auto und losgefahren.
Die Fahrt ist nicht zu verachten, führt sie doch durch abwechslungsreiche Gegend.
Heute scheint die Landschaft besonders auf sich aufmerksam zu machen wollen.
Vielfarbige Gegend verzaubert die Welt.
Hohe alte Bäume versuchen mit ihren Ästen die Wolken zu kitzeln.
Der Reis versucht durch verschiedenes Grün auf sich aufmerksam zu machen.
Es ist die Zeit wo Tausende von Bäumen in einer gelben Blütenpracht  um den Titel des schönsten Gewächses konkurrieren.
Wie bei einer Zeremonie streuen sie die schön gefärbten Blätter auf die Strasse um uns zu huldigen.
Ein wirklich schöner Tag.

Jäh wird die Idylle gestört.
Etwas Ungewohntes stört die schönen Farben der Natur.
Gut sichtbar stehen Polizisten in ihrer braunen Uniform mitten auf der Strasse und versuchen Verkehrssünder zu ertappen.
Auch wir werden zum Halten aufgefordert.
Mein Knuddelchen zeigt brav ihren Führerschein.
Ein wenig Konversation ist angesagt und meine wenigen Worte in der Sprache der Einheimischen werden zwar nicht immer verstanden, jedoch wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Nicht mit dem sonst oft freundlichen Gesicht steht einer der Beamten unerwartet neben dem Fenster auf meiner Seite
Kurz die Hand zum Gruss an die Stirn, dann macht er mir klar dass ich das Fenster zu öffnen habe.
In ungewohnt barschem Ton, verlangt er meinen Pass.
Als er das Dokument in seiner Hand hält macht er uns darauf aufmerksam dass wir an den Strassenrand fahren und warten sollen.
Mit strengem Ausdruck im Gesicht blättert er in meinem Staatsangehörigkeitszertifikat  und wechselt einige Worte mit seinem Funkgerät.
Immer wieder schweift sein Blick zu uns um danach wieder mit bewegenden Lippen dem Funkgerät etwas zu erklären.
Ob das Funkgerät es auch versteht?
Endlich macht er sich auf den Weg zu unserem Fahrzeug und streckt mir mein Eigentum entgegen.
Gerade als ich den Pass entgegen nahm und in die Tasche stecken will geschieht etwas völlig Unerwartetes.
Ohne Vorwarnung schlägt er mir mit seiner flachen Hand seitlich ins Gesicht.
Erschrocken ziehe ich den Kopf weg vom Fenster.
Mein Sonnenschein schaut ungläubig zum schlagkräftigen Beamten hin.
Auch für sie kam der Schlag überraschend.
Warum schlägt er mich?
Bin ich bei der Gesichtskontrolle durchgefallen?
Fragen über Fragen die in Sekundenbruchteilen durch meine Gedanken schleichen.

Der Staatsdiener bückt sich  zu mir herunter und dann erlebe ich etwas Erstaunliches.
Er entschuldigt sich für den Schlag.
Sorry, aber es musste sein.
Es hat ihn einfach übermannt, aus Freundlichkeit sozusagen.
Dann zeigt er mir etwas Blutiges in seiner Hand.
Er hat eine grosse Mücke erwischt, die sich an meinem Ohr mit meinem Blut voll laufen liess.
Mit einem freundlichen Lächeln bedeutet er uns dass wir weiterfahren dürfen.

Ja Leute, es ist so passiert wie beschrieben.
Es war eine wunderschöne Ausfahrt die mir wieder einmal die wahren Schönheiten des Lebens zeigten, die Natur.

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20.10.2009 01:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Jack



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Beitrag ein Tag wie kein anderer Antworten mit Zitat
kurz nach Mitternacht, also so um 8:00 Uhr Morgen früh setzten sich die Räder meines Autos Richtung Korat in Bewegung.
Da mich die Thais über alles lieben und mir dies auch öfters zeigen möchten, laden sie mich alle 3 Monat zu ihnen auf die Immigration ein.
Diese mal jedoch hatten sie sehr wenig Zeit für mich.
Sawadi krap.
Ausser den Leuten die mir zulächeln wollen und einem anderen Besucher, war niemand anwesend.
Sofort wurde ich freundlichst aufgefordert, mich doch zu setzen und ihnen die mitgebrachten Sachen zu zeigen.
Kaum hatte ich meinen "Allerwerstesten" in den Stuhl gezwängt begann mein Gegenüber ein wenig zu lesen und den Inhalt zu überprüfen.
Dann schrieb sie etwas auf den Zettel, riss in ab und heftete ihn in mein rotes Buch, auf dem "Passport" zu lesen ist.
Mit dem Hinweis auf unseren nächsten freundschaftlichen Besuch, gab sie mir das wichtige Büchlein wieder.
Nach nicht mal 2 Minuten bewegte ich meinen grossen Hintern bereits wieder zur Tür hinaus

Danach wurden bei den sich dort befindenden Shops noch ein paar Tonwaren gegen Papierschnipsel, auch Geld genannt, eingetauscht und danach fuhren Su und meine Wenigkeit nach Nikhom, um Besuche zu erledigen.

Kaum angekommen waren vereinzelte Schüsse aus der Richtung Grenze zu vernehmen.
Da sich Thailand und Kambodscha bis anhin nicht einigen können, wem nun das Geld der UNESCO zugesprochen werden soll, spielen sie das traurige Spiel des Krieges, wenn auch im kleinen.
Wobei es für die Familien der Getöteten unerheblich ist, ob es ein Kleinkrieg ist oder nicht.
Nachdem ich Su im Haus in Nikhom ablud, fuhr ich zu meine Freund Otto, dem "Schrauber", der sich der Harley ein wenig annahm.
Mit vielen Sorgenfalten sprachen wir darüber, was zu machen ist.
Dann waren wieder Schüsse zu hören und das Thema Krieg wurde angesprochen.
Wir vereinbarten, dass, wenn nötig, auch für alle in diesem Haus Lebende ein Platz bei uns zu finden sein wird.
Wieder zurück in Nikhom einigten wir uns darauf, den Vater sowie die Enkelin der Schwester mit uns zu nehmen.
Die Mutter verweilt bereits seit zwei Tagen bei uns in Nong Tadt.
Alles nötige ins Auto gepackt und weiter ging die Fahrt.

Nachdem wir Hause ankamen und alles ausluden war es an der Zeit, mich ein wenig dem Schlaf zu widmen.
Vorher noch einen Kaffee.
Dabei sah ich, wie die Mutter sich tief gebeugt zur Toilette begab.
Su fragte sie etwas, jedoch schien die Antwort nicht befriedigend zu sein.
Su stand vor dem WC und rief etwas.
Dann öffnete sie die Tür um kurz darauf einen Schrei von sich zu geben.
In der einen Hand die Enkelin der Schwester, in der anderen Hand den Arm der Mutter, die zusammengesunken am Boden war.
Sofort versuchten wir zu helfen.
Das unheilvolle Gefühl vom Tod bewahrheitete sich zum Glück nicht.
Da die Mutter die auch in TH sehr verbreitete Diabetis hat und sie den ganzem Tag nichts ass, war ihr Blutdruck zusammengebrochen.
Wobei dieser nach ein paar Minuten mit 113/62 bei 63 Herzschlägen wieder etwas besser war.
Zuerst brachten wir sie ca. 4Km entfernt in ein Haus mit sogenannten medizinisch ausgebildeten Hilfsbetreuerinnen.
Das einzige was die dort machten war ein Bluttest.
Zucker nun bei Werten 199 resp. 9
In der Eile und Aufregung hatten wir die benötigten Unterlagen zu Hause vergessen und so war einer weiteren Fahrt nichts entgegenzuhalten.
Die Mutter lag so lange auf dem Rollbett.
Wobei ich vielleicht noch erwähnen sollte dass es bereits nach 18:00 Uhr war.

Wieder zurück war es an der Zeit die nötigen Schritte zu unternehmen.
Konsequent bestand ich nun darauf, sie ins Krankenhaus zu transportieren.
Das Spital in Buriram ist laut meinen Beobachtungen und Erlebnissen hygienisch nicht gerade als sehr positiv zu bewerten und Schlange stehen gehört dort zur Tagesordnung.
Auch ist es meistens überfüllt und die Betten mit Patienten säumen die Gänge oftmals bis hin zum Ausgang.

Also los, alles einsteigen und auf nach Ku Mueang.
Dank Auskunft von Wolf (ponwol) und GPS war es leicht zu finden.
Nun das übliche Zeremonial beim ersten Besuch.
Patientenkarte machen, Personalien aufnehmen, wie gehts wie stehts usw., wer kennt das nicht.
Nach ca. 1 Stunde wurde die Patientin in ein privates Zimmer transportiert, Klimaanlage inklusive.
Ich habe dies gefordert und werde es auch ohne zu Zögern bezahlen.
Die Gesundheit ist mehr wert als es kosten wird.
Ein wenig später kommt die Nachricht, dass es nichts kosten wird, da einer der Söhne beim Staat arbeitet.

Nun hiess es auf die Schwester warten, die mit der Mutter zusammen die Zeit verbringen wird.
Als ich draussen sass und ein wenig lauschte, kamen ein paar Sachen die ich nicht vorenthalten möchte.
In unmittelbarer Nähe des Spitals war ein Rummelplatz.
Dessen nicht gerade leise Musik lies beinahe die Fenster zittern.
Ich wäre am liebsten davongerannt um dem sich stehts wiederholendem "Bumm Bumm" zu entrinnen.
Zum Glück hörten sie nach 20:00 Uhr damit auf.
Irgendwann kam die Schwester und nach einiger Zeit konnten wir uns endlich der Heimfahrt widmen.

Nicht die Diabetis war Schuld am Zusammenbruch sondern die "Anti-Diabetis-Medikamente", die den Blutdruck zum Teil lebensgefährlich senken.

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11.02.2011 20:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Ossi



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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Jack
wan gibt es was neues,damit ich einwenig einen vergleich habe mit meinen dasein ,und vor ueberraschungen.
Fg Ossi
18.05.2011 15:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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