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Thema Lüftung und Hausbau
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Thema Lüftung und Hausbau
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Uwe



Anmeldungsdatum: 12.07.2011
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Beitrag Keine Kritik. Von wegen. Halt anders,als in D. Antworten mit Zitat
Kritik ist hilfreich für Verbesserung und Fortschritt. egal in welcher pol. Gesellschaft, und (eigentlich ) egal mit welcher Religionsform. Gemeint ist hier die konstruktive Kritikform, die ein Mangelerkennen und Fehleranalyse erlaubt, ohne dass sich jemand schämen muss oder sein Gesicht dabei zu verlieren hat . Nach oben weiterinterpretiert lässt sich das fortführen. Zu verlieren hat unter Umständen eine totalitäre Führung, die ihre Macht und Einfluss teilen müssten. Das ist der wohl der Grund, ein Volk mit verschlossenem Mund zu diktieren, was sich ohne Widerstand sehr leicht zu kontrollieren lässt. Zum Erhalt seiner eigenen Interessen, genannt Reichtum. Nun, ich war mal so frei und habe meinen , nach meinen  Dafürhaltens massgeschneiterten nordthailändischen Hausentwurf , aus eigenem Interesse den hiesigen Leuten (Bauern, studierten Beamten) gezeigt, ohne ihn vorgestellt oder erklärt zu haben. Ich hätte es gern getan. Aber auf die Idee zu kommen, zu fragen, "was ist das?", oder "wieso ist dieses so?", ist auch keiner. Um es kurz zu machen. Da die Pläne und technischen Zeichnungen zu kompliziert und darum überhaupt nicht zu verstehen sind, ist das alles nicht zu akzeptieren. Also die einschätzende Kritik von Leuten, die nie zuvor je einen eigenen Plan entworfen haben, geschweige denn sich überhaupt annähernd damit professionell auseinandergesetzt haben, üben sich in Kritik, ohne darauf ein Gespür zu haben, ob dass im eigenen Kulturkreis so viel beachtete Wort Gesichtsverlust nicht auch ein wenig Anwendung finden könnte. Eigentlich war klar für mich, dass der Hausentwurf wohl eine Fehlleistung meinerseits sein musste. Ich fragte bei meiner Frau mal nach, wie dass zu verstehen ist, nach welchen Regeln ein Thai unterschiedlich Kritik ausüben kann, und wann er sich strikt nach respektvollen Normen ala Thaikultur richtet. Antwort: "Gibt es nicht. Ich muss es nehmen wie es ist." Wie Du siehst Jack, ganz so "ungeübt" sich es , sagen wir mal "anzumaßen", und es sich zu trauen Kritik zu üben, "funktioniert" doch auf fachlicher Ebene ganz gut. In diesem Fall stellt sich aber heraus: Es war halt haltlose Kritik. Statt der konstruktiven Kritik, die immer einen besseren und sicheren Weg zu einer Lösung und Erfolg bringt, wurde mehr oder weniger nur ein Meinungsgefühl kund getan. Fachlich und sachlich nicht hilfreich. Bevor ich meine Pläne in die "Tonne" kloppte, ging ich zum Architekten. Der blätterte sich durch die, zugegebener Maßen, fülligen Pläne. Und siehe da: Alles klar, nichts kompliziert, alles auf einen Blick selbsterklärend, nichts unverständlich, sogar so perfekt und ausführlich, wie er es selbst nicht macht. Und würdigend dahingehend, dass es soweit gut sei, ohne Bedenken gleich beim Bauamt einzureichen, wo es nach seiner Meinung ohne Zögern sofort genehmigt werden würde. Und gäbe es für ihn, den Architekten, auch nichts weiter zu bearbeiten. Es sei absolut fix und fertig. Da der Plan unter 150qm liegt, kann laut hier der Regelung, so ein Projekt ohne "Sonderbeauflagung" ohne Umstände eingereicht werden. Nun, ich hätte schon erwartet, dass bei Statikfragen genauer hingeguckt wird. Na, dann hab' ich wieder was dazu gelernt: Meine Frau meint, ich solle nicht alles glauben , was einer in ihrer Heimat sagt, so wichtig er auch scheint oder sich selbst einschätzt. Und "Glück" gehabt, dass meine Ideen , die zu Papier gebrachten Pläne, doch noch für was Nütze und gut sein könnten. Also wie man sieht, auch Kritik will gelernt sein. Und auch ich übe noch. A. G. u.G. v. Uwe
16.08.2014 10:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag Nach 3 Jahren: Klein-Resümee Antworten mit Zitat
Nun sind 3 Jahre ins thailändische Land vergangen, wo die Bauten (siehe Seite 1) den klimatischen Bedingungen, wie Hitze, Staub, Feuchtigkeit und Sonne/UV-Strahlung, ausgesetzt waren. In jedem Fall kann ich sagen, hätte ich mehr "Zerfall" erwartet. Aber im Gegenteil, die Bausubstanz macht einen weiterhin guten Eindruck. Positiv hat mich überrascht, dass die Wand mit der Außenfarbe sich in der Mittagszeit sehr schön kühl beim Berühren anfasste. Natürlich kommt begünstigend hinzu, dass sich alle Wände fast immer im Schatten durch die Bedachung befinden. Dennoch würde ich heute wieder auf die zwar extrem teure, aber vielleicht doch sehr hochwertige Farbe (ICI-DULUX) im Außenbereich zurückgreifen. Als Innenraumfarbe hatte ich damals auf preiswertere, gesundheitsfreundliche Alternative von "ICI-Supercote" zurückgegriffen. Aber auch beim Holz kann ich festhalten, dass nichts gealtert ist. Bei der allgemein üblichen Art der Leitungsverlegung für den privaten Hausgebrauch, offen auf der Wand, weiß ich nicht, ob die Leitungen den extrem schädlichen UV-Strahlungen, die auf den zweiten, äußeren Kabelmantel einwirken, dauerhaft standhalten. Da werd' ich, spätestens in 20 Jahren, mir die Sache mal genauer betrachten, wie und ob widerstandfähig das „Bangkok“ Kabel noch nach Jahren ist. Denn auch wenn die Leitung im Schatten liegt, so macht die Strahlung nicht halt davor. Bei den Fliesenfugen (unten im Stufenbereich) im Bodenbereich, wird ja fast „üblicherweise“ ein dekorativ, „nett“ aussehender Farbton genommen. Nun, und das obwohl, so schmutzunempfindlich ist ja Thailand nun auch wieder nicht. Aber wenn man nun nicht auf alles achtet: Dass die Bodenfugen in verkehrter Weise im hellen Ton der Fliese gewählt worden sind, und bestimmt sogar eher noch ein Wandfugenmittel ist, statt dunkles Fugenmittel zu verwenden, was speziell geeignet für beanspruchten Boden ist, wäre einem Hobbybastler in DACH bestimmt nicht eingefallen. Selbst innen würd‘ ich Abstand von den kunterbunten Fugen nehmen. Und da ist mit die härtere und unempfindlichere Konsistenz des Bodenfugenmittels weitaus lieber.
Hier das/die Objekte:




Hier das Farbmaterial, und die aktuellen Preise:











A.G.u.G.v. Uwe
11.09.2014 16:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag Gilt nur für mich: unangehme Regenzeit Antworten mit Zitat
Im Zuge des Regenzeitwetters in Th., wo es verständlicherweise viel regnet und entsprechende Werte an Luftfeuchtigkeit mit sich bringt, so muss ich festhalten, dass selbst an regenfreien Tagen Werte von 80% im Haus (ohne Aircon, Fenster, Türen offen) keine Seltenheit sind.
Das bedeutet nichts anderes, als das meine Haut fast immer „klebt“ (und dreimaliges duschen die Regel war [wäre durchaus öfters angebracht]), so dass es für den Farang, selbst wenn er sich nach Jahren dem Klima „angenähert“ hat, sich nach seiner körperlichen Verfassung richten muss, um sich dann zu überlegen: Was geht, was geht gar nicht (wie komme ich mit der Hitze und Feuchtigkeit klar).
Es gibt da wohl nur zwei Dinge: Entweder ich habe körperliche Beschwerden, wie Knochen, Gelenke (Rheuma, Gicht u.u.u.) und brauche und liebe dann die Wärme, und jetzt kommt’s, und brauche und will keine Klimaanlage, oder ich kann meinen Körper bei diesen extremen Bedingungen nicht an diese klimatischen Bedingungen gewönnen, so ist es dann jedenfalls ein Minimum, zahlreiche und gut regulierbare Stand-, Wand- und Deckenlüfter zu haben, wobei dieses Minimum, und das scheint mir ein wesentlicher Punkt zu sein, keine Entfeuchtung der Luft bring. Gut, in den anderen beiden Jahreszeiten, Trocken- und Hitzeperiode, spielt die doch „auffällige“, weil unter Umständen unangenehme, Luftfeuchtigkeit keine so große Rolle. Dennoch ist die Regenzeit halt im Jahr ein Drittel des Jahres massiv „präsent“, dass es für den anderen Teil der Farangs auf jeden Fall wert ist,  zu mindestens in den Schlafräumen eine Klimaanlage vorzusehen, um gerade in dieser Feuchtperiode diesen Vorteil der Entfeuchtung nutzen zu können.
Auch wenn sich das Leben, vornehmlich auf dem Lande, im Freien abspielt, dieses „Rückzuggebiet“ braucht man spätestens wenn man sich bettet, egal ob zum Nickerchen zwischendurch oder gerade auch des Nachts.
Das ein Stelzenhaus unten hin bessere Luftzirkulation mitsichbringt, ist klar. Nur kann ich bis zu einem gewissen Zeitpunkt unten den Vorteil der natürlichen Luftventilation nutzen, aber Nachts möchte wohl keiner dort in der Hängematte liegen. Außerdem kommt hier der Standort das Hauses in Betracht: Ist es in einem verbauten Dorf, groß ver/bewaldet, dann weht dort nicht mehr so viel "Wind".
Zudem ist mein Anliegen, bewusst auf Stelzen (zweietagig: unten offen, oben Schlafgemächer), zu verzichten, da ich dem altersgerechten, barrierefreien Bauens vorrang gebe. Ich meine, so unterschiedlich wir auch gesund altern, irgendwann hat sich unsere "Knochenmaschine" abgenutzt, und fährt auf Verschleiss. Da möchte ich dann, wenn "Ersatzteile" zu teuer, oder unmöglich sind, doch noch bis ans Lebensende in meine Koje und WC kommen.
So, ich bin ein bisschen weit abgekommen, darum wieder zurück:     
Da würde ich auch nicht von Luxus sprechen, denn das Raumklima mit 80% Luftfeuchtigkeit und ohne kaum nennenswertes Lüftchen, hat nicht den Wohlfühlcharakter, wie es sich ein ungeborener Thai vorstellt.
Was neu für mich war: Selbst meine Thaiverwandschaft nutzt des Nachts Ventilatoren zum Einschlafen. Und das hat somit für mich einen neuen "Betrachtungswinkel" aufgezeigt, denn wenn ein Einheimischer, Alteingesessener eine wirksame Raumverbesserung benötigt, so zolle ich diesem Umstand sehr große Bedeutung zu. Vielleicht hat sich das Klima wirklich dermaßen verändert, wie von den Alten gesagt, dass es heute auch für die Hiesigen schon unangenehm wird. Vielleicht trifft dies alles auch nur für den Norden zu, denn wenn ich lese, dass es zur Zeit im Isaan recht "freundlich" mit 65% Luftfeuchtigkeit zugeht, kann es durchaus regionale (für mich wären das riesige) Unterschiede geben.
(Was könnt ihr an Luftfeuchtigkeit für Angaben machen?)    
Diese Komplexität artet, so hat es den Anschein, schon ein wenig kompliziert zu sein, aus.
Wie schon erwähnt,
1.: gibt es den Wunsch frei und ohne Klimaanlage auszukommen (für einen, der sich sagt, was ein Thai kann, kann ich auch [und braucht nichts], oder halt umweltfreundlich zu sein, oder ohne Energieverschwendung und Finanzbelastung auszukommen [und verzichtet aus diesem Grund auf alles],
{auf der Suche nach Solar ist mir leider wieder nichts im Norden aufgefallen, was ja mal als Alternative näher in Betracht kommt}  
2.: gibt es den Wunsch, wenn es darauf ankommt [z.B. Regenzeit], im Wohnraum mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit nicht zu schwitzen, und
3.: gibt es den Wunsch manchmal bei kühler (für Thaiverhältnisse sind das schon sehr kalte Zustände) Witterung eine beheizte Behausung nutzen zu können.
Unter einem Hut wäre dies alles mit der Klimaanlage mit Heizfunktion (wie hier schon einmal  vorgestellt) zu gewährleisten (dazu gesellen sich dann noch weitere „Feinheiten“, baulicherseits, die eine etwas andere Vorgehensweise bedürfen).  
Natürlich muss am Ende jeder für sich entscheiden, welchen Regeln er Vorrang gibt, und wie er bedeutend für sich selbst die Wichtigkeit einschätzt, sein „Wohnparadies“ zu verwirklichen, natürlich im Zuge der notwendigen Finanzen. Dazu ist es aber gut zu wissen, was einen erwartet, wie man damit selbst umgehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, Maßnahmen umsetzen zu können, nach denen man dann entscheidet:
Für sein perfektes Wohlfühlraumklima mit optimaler Lüftung innen wie außen des Bauobjektes.
A.G.u.G.v. Uwe  
18.09.2014 18:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag Das Dach-"Oberhaupt" das Hauses Antworten mit Zitat
Zu einem Dach gehört eine gute dacheigene Ventilierung:









A.G.u.G.v. Uwe  
25.09.2014 18:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Werte 70Km südlich von Buriram.
Zur Zeit beinahe täglich Regen und/oder starke Bewölkung.
Dementsprechende Luftfeuchte.



"auf der Suche nach Solar ist mir leider wieder nichts im Norden aufgefallen, was ja mal als Alternative näher in Betracht kommt"
Es kommt darauf an, was du haben möchtest und wie viel im Monat verbraucht wird.
Einspeisen oder Inselbetrieb.
Für einspeisen folgendes:
eine Anlage, die etwa 200KWh/Monat abgibt, kostet ohne Aufbauten weniger als 50'000 Baht.
Um die 60'000 Baht für etwa 270KWh/Monat, über 400KWh pro Monat kosten weniger als 90'000 Baht.
Das nur mal so zum ausrechnen, ob es sich auch rentiert.
Der Aufbai ist relativ einfach und sollte weniger als 5000 Baht kosten.
Für die angegebenen Werte muss freie Sicht  gewährleistet sein, eventuell aufs Haus setzen, südliche Ausrichtung bei 15 bis 20 Grad.
Ab etwa Morgens um 7 bis zirka 18 Uhr Abends lädt es (Durchschnitt).

Klimaanlagen (kühlen und heizen) sollten solare Unterstützung beinhalten.
Diese brauchen oft weniger als die Hälfte an Energie.
In Thailand habe ich noch keine gesichtet, in China werden sie von vielen Herstellern angeboten.

Für mich stellt sich die Frage, was ist einfacher.
Solar installieren oder isolieren.
Die letzte von Thais vorgenommene Isolation im Holzhaus ist mehr schlecht als recht.

Irgendwann nisten sich nicht nur Nagetiere in der Isolation ein und dann muss entsprechend reagiert werden.
Gifte oder Katzen?.

Genug für nun.
Der Rücken meint, es wäre Zeit, sich im Wasser zu entspannen.
Auf dem Rücken liegend, die Sterne und die Elfen (oder sind es Leuchtkäfer?) beobachten und der Fantasie freien Lauf lassen, das bringt viel Zufriedenheit.

Noch einen schönen Abend

_________________
Das Leben leben und das Jetzt erleben ist manchmal  etwas wunderbares und man sollte es so oft und so lange wie möglich geniessen"
25.09.2014 21:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Uwe



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Beitrag So viel Solar muss sein... Antworten mit Zitat
Danke Jack für die Fakten der Feuchtigkeitsangaben. Wie man sieht, ein mächtiges Auf und Ab, wobei die Luftfeuchtigkeit häufiger bei 70 und 85% vorzufinden ist. Halt entsprechend heiß schwül.
Schade das mir kein Händler unter die Augen gekommen ist, dass ich mal die Sache genauer unter die Lupe nehmen und anfassen könnte.

Denn wenn, dann wäre es für mich interessant, jemanden zu haben, der in der Nähe Ansprechpartner ist, im Falle eines Falles, z.B. Support (meinetwegen von A bis Z), Reparatur und sich halt mit allen Dingen auskennt, die man so als Laie nicht weiß. Und der natürlich vom Fach ist, und nicht den billigsten Kram einen andreht, einen vernünftigen Aufbau installiert, halt ein Profi mit Ahnung.

So mal als Beispiel: Ich habe angenommen ein Zimmer von 4x5 Metern und 3,50 Meter Höhe (Höhe der abgehängten Decke mit Gipskarton und Dämmung).
Gäbe es eine andere Richtlinie, wenn die Wandhöhe 4 Meter berträgt, darauf eine feste Decke ist, mit z.B. Beton-Panels, und darunter die "nackte" Gipskartonverkleidung montiert ist?
Komme ich da mit einer Air mit 9000 BTU hin (in beiden Fällen? Falls nein, was bräuchte da man in diesem Fall und jenem Fall?)?
Und welche Leistung müsste dann die Solaranlage haben, um diese Anforderung gerecht zu werden?
Und kann ich dann einfach hochrechnen, wenn ich sage, ok. ich habe von diesen Zimmern 3 identische Räume, also brauche ich die Leistungsparameter der Solaranlage nur verdreifachen, und gut ist's?
Gibt es denn bei euch vor Ort Spezialisten, die mit Solaranlagen für Home-Anwendungen dienen können?
Ich meine 50.000 - 90.000 B. ist 'ne Überlegung wert.
Nur alleine wollte ich mich nicht auf die Suche machen, um am Ende allein und verlassen, eine Solaranlage in China zu bestellen, und von irgendjemanden aufbauen zu lassen. Aber vielleicht gibt es ja noch Hinweise, vielleicht auch aus Chiang Mai, wo es im Norden vernünftige Bezugsquellen mit Handwerkern gibt.

Ich hier ging ich von Einspeisebetrieb aus.
Was ist den der erwähnte Inselbetrieb?
A.G.u.G.v. Uwe  
26.09.2014 19:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag "Lüftungs-Wetter" wie ich es mag: Antworten mit Zitat










Allein der visuelle Eindruck suggeriert mir: Endlich Kühle. Wobei der "Schein" trügt: Es bleibt hochgradig schwül mit hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme.
A.G.u.G.v. Uwe
14.10.2014 14:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag Nachbar's Haus Antworten mit Zitat
Hier die Idee bei einem Stelzenhaus (grad' fertiggestellt, ohne Aircon), um keine Absätze und Kanten im Innenraum durch die stärker dimensionierten Säulen zu haben, den umgekehrten Weg zu gehen.
Einfach die Säulenabsätze als Stilelement außen zu nutzen, diese Zwischenräume sehr schön mit Holz zu verkleiden, um einen attraktiven, gestalterisch wertvollen Eindruck zu hinterlassen. Die Farbtönung bewusst hell und freundlich gehalten. Und: hat der Besitzer selbst gemacht.
Und wohl wahr: Unten ist es angenehm kühl, und weht sogar ein kleiner Hauch von Wind(chen), das macht das Arbeiten dort sehr angenehm, und den Aufenthalt natürlich auch.
Oben ist der Zweitzugang nicht massiv geschlossen gehalten, sondern Tür und Wand offen gestaltet, um oben bessere Luftzirkulation zu erhalten.

Außerdem hat der Besitzer die Khan's (Top Arbeit) noch selbst gemacht. Bezahlt hat er am Ende 1,6 Mio. an Fremdleistung Baht.










A.G.u.G.v. Uwe
20.10.2014 18:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag Verschiedenes: Antworten mit Zitat
Hier eine einfache, konstruktive Art, um tiefliegende Sonne, und so entsprechend Hitzestrahlung am und im Haus zu vermeiden:


Hier beim Vorplatz/Unterstellplatz:


Und hier glaub' ich, gehört sehr viel Mut dazu:
Ein Dach mit diesem Material (sorry, Bild ist zu dunkel), sehr wenig Überstand... :


Dachüberstand: Das macht Sinn:


Hier wurde nicht gekleckert sondern geklotzt: Zweck: Erdbebenschutz der Bausubstanz und zugleich optimaler Personenschutz:
Streifenfundament: 50cm hoch, Footing: 150x150cm, Säulen: 20cm, Armierungseisen: 16mm.
Offene, über Erde liegende Streifenfundamente:




A.G.u.G.v. Uwe
21.10.2014 15:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag Ausflug in die Architektur/Programm/Umsetzung Antworten mit Zitat
So einfach so zur probehalber habe ich eine Architektin im Dorf darum gebeten, meinen neuen, überarbeiteten L-Form-Hausentwurf mit ihrem eigenem Programm nachzugestalten, damit dieser als Thai-Version weitergereicht werden kann, an einem Architekten, der die Berechnung für Material vornimmt und zugleich im Bauamt sitzt, und die Pläne genehmigen kann.
Der Vorteil war, dass ja alles von meiner Seite vorhanden war, selbst meine Software (VA-Architekt 3.1, die offiziell kopierbar ist - die aktuelle Version 5.1mit der ich arbeite ist nun mit Kopierschzutz versehen) gab ich zur Verfügung, damit das Projekt mit den erforderlichen Daten (und auch in 3D Ansicht) schnell einsehbar ist (in Papierform ausgedruckt lag auch alles vor, damit keine offenen Fragen übrig bleiben).
Dennoch sind meine Frau und ich alles noch einmal direkt am Tisch und Computer durchgegangen, und so hat sich die Architektin alles notiert und sogleich an ihrem Rechner die Grundfläche eingegeben.
So weit so gut.
Die Architektin bat sich ein Zeitfenster von 7/8 Wochen (in Thailand gibt es dafür einen speziellen Begriff, der den Zeitraum mit einem Wort definiert – in dem Sinne wie 1/6 Jahr – denke ich).
Nach verstrichenen 8 Wochen, kam ein abfotografiertes Foto vom Monitor des Entwurfs mit der Grundfläche. Nichts weiter.
Das Dach fragte sie nach, ob 30° gut seien. Naja, davon war nie die Rede.
Auf die Frage, dass das Foto so schlecht sei, dass man es als Ausdruck nicht gebrauchen kann, da man darauf fast nichts erkennen kann, und es doch besser sei, die Daten als PDF-Datei umzuwandeln, um damit professionell arbeiten zu können, und das Verschicken auf Grund der geringen Datenmenge viel komfortabler sei, meinte die Architektin, das Programm könne nicht in PDF umwandeln.
Hm, nun, ich habe ja kein AutoCad Architecture Programm, aber mein Programm kann es, und bei AutoCad in anderen Bereichen wusste ich, dass es funktioniert.
Also fragte ich bei Autodesk nach, und na logisch, PDF ist gar keine Frage.
http://exchange.autodesk.com/autoca....23ce210c4a30acaf-5ede.htm
Tja, ist schon „beeindruckend“, wie leichtherzig unverblümt die Nichtwahrheit in den Raum gestellt wird.
Nur einen Zweifelhaften Beigeschmack hinterlässt da schon.
Dass die Dame, und ich vermute mal, sie wird nicht die Einzige sein, mit einer, und das offen zugegeben, Raubkopie arbeitet, ist in anderen seriösen Arbeitskreisen auch nicht so üblich.
Ich bin gar nicht mal sauer (fast schon amüsiert), fast immer rechne ich schon mit sowas, denn gegaukelt wird nach meinen Erfahrungen in jederlei Hinsicht und in allen/einigen (auch wesentlichen) Situationen.
Nur meine Frau ist irritiert, über so viel „Leichtigkeit der Genauigkeit und Zuverlässigkeit“ in ihrem Land, dass sie sich schämt, weil sie es anders in DACH kennen- und schätzen gelernt hat.
Und jetzt gebe ich meiner Frau den Rat: Immer schön geschmeidig bleiben.   ...  
A.G.u.G.v. Uwe             
06.11.2014 18:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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