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Reisanbau
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Reisanbau
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Uwe



Anmeldungsdatum: 12.07.2011
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Beitrag Re: "brauner" Jasminreis Antworten mit Zitat
Uwe hat Folgendes geschrieben:
Ich hätte vermutet, dass es etwas schwerer zu Kauen ist, vielleicht "knackiger" [außen härter] und "trockener" als weißer Jasmin.

Nun hab' ich mal Thaibonnet Natur-Bioreis (Italien) probiert. Und nun trifft das oben genannt Zitat auf diese Reissorte zu. Preislich auch nur leicht günstiger als Jasmin.
A.G.u.G.v. Uwe
22.07.2015 16:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



Anmeldungsdatum: 12.07.2011
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Beitrag Thaibonnet Natur-Bioreis (Italien) Antworten mit Zitat
Hier eine Antwort zum Anbau des Reise, mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung der deutschen Mühle/Quailtätssicherung:

"In der Lombardei, entlang der oberen Po- Ebene, liegt das Hauptanbaugebiet für Reis in Italien.
Für den Reisanbau wird Quellwasser verwendete und nicht das Wasser aus dem Po, wie beim konventionellen Anbau.
Das Wasser aus dem Po soll bereits durch die Pflanzenschutzmittel und Dünger aus dem konventionellen Anbau verunreinigt sein.

Die Aussaat von Reis erfolgt in der Regel im April. Gesät werden kann nur, wenn der Boden trocken ist. Erst wenn die Reis-Halme ca. 10 cm lang sind, wird das Feld mit Quellwasser geflutet. Über die gesamte Anbauperiode bis Mitte September muss das Getreide im Wasser stehen. Mit der Ernte wird nicht gewartet, bis der Reis ganz reif ist, geerntet wird vielmehr bei einer Feuchte von 18–24%. Ist der Reis voll ausgereift, wird das Korn spröde und bricht. Aus diesem Grund wird der Reis rund 12 Stunden nachgetrocknet bis er nur noch eine Feuchte von 14% besitzt."

Dass, was diese Mühle auszeichnet, ist der Anbau in Demeter Qualität. Das ist so ziemlich einmalig.
Leider ist kein Anbau in den Sorten Jasmin und Klebreis vorgesehen.

Und es wird ganz offen darüber gesprochen, dass man "umzingelt" ist, von Bauern, die nicht den hohen Standard Demeter erfüllen, wenn dann BIO oder was noch problematischer ist, konventionell. Problematisch genau deshalb, weil eben die Einhaltung der Abstandsdistance der Spritzzone (hoffentlich werden keine Flugzeuge zum Spritzen eingesetzt) nicht kontrolliert werden kann, so dass, wenn auch minimalste, Rückstände im eigenen Produkt auftauchen können. Und jetzt wird es ganz ehrlich: statt wegschmeißen der Charge, wird es dennoch verkauft, denn der Verlust ließe sich niemals verkraften. Genau so wird offen die Problematik angesprochen, dass man abhängig ist, von dem, was ringsherum mit dem Boden und Wasser gemacht wird: Nichts als Schwierigkeiten durch schädigenden Anbau an der Natur und Umwelt, und zugleich Behinderung der eigenen nachhaltigen Arbeits- und Erzeugerphilosophie - bitte zweiten und dritten Satz vom Zitat beachten!

Jetzt überleg ich mal, wie es in Thailand mit dem BIO/Organic Reis-Anbau funktionieren kann. (Kann ?)

A.G.u.G.v. Uwe
24.07.2015 14:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Norberti



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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Jack hat Folgendes geschrieben:
der Autor hat anscheinend nicht viel Ahnung vom Reis Anbau.

"Sie kann nicht, wie andere Getreidearten, gesät werden, sondern muss in mühsamer Arbeit gepflanzt werden"

und warum säen sie heute anstatt in mühsamer Arbeit die Setzlinge zu verpflanzen?
Umgepflanzt wird vor allem, um den Setzlingen Raum zum wachsen zu geben.

"Reis kann, im Gegensatz zu anderen Nutzpflanzen, praktisch unbegrenzt in Monokultur angebaut werden, ohne dass exzessiv künstlich gedüngt werden muss"
da frage ich mich doch, warum hier tonnenweise Dünger auf die Felder gebracht wird weissnicht


Das stimmt so nicht bei uns wird der reis drei tage ins Wasser gelegt meist in einem Teich und dann aufs Feld ausgestreut oder gesäht wie auch immer aber kaum noch per lang gepflanzt und wenn dann mit einer Maschine . Da wir 2-3 mal im Jahr Reis anpflanzen muss auch gedüngt werden .
26.07.2015 01:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Norberti hat Folgendes geschrieben:
Da wir 2-3 mal im Jahr Reis anpflanzen. . .

Habt ihr bei euch immer die Möglichkeit so oft anzupflanzen (3x)? Selbst 2-mal im Jahr ist ja schon nicht überall möglich, und schon als sehr viel zu bezeichnen.

Wie sieht es bei euch dieses Jahr aus?
Bei uns bei CR sieht es dieses Jahr mit dem Reis ein wenig kritisch aus. Die Farmer, die vorher gespritzt hatten, klagen genauso über befallenen Pflanzen, wie bei denjenigen, die nicht gespritzt hatten. Nun werden wohl diesmal alle was unternehmen "müssen", und wieder erneut Pestizide einsetzen. Mal sehen ob es denn diesmal Wirkung zeigt. Wobei ich mich wundere, was das soll, wenn es beim ersten Mal auch nicht gewirkt hatte. Aber vielleicht wird ja die nächst größere chemische Keule "ausgepackt".
A.G.u.G.v. Uwe
04.08.2015 19:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Norberti



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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Das mit dem 2-3 mal geht auch nur wenn genug wasser im Fluss ist .Was aber dieses jahr nicht der fall .Das mit dem befall von Ungeziefer habe ich langsam den verdacht das im dünger die eier von denen schon mit drin sind damit wieder anderes spritzmittel gekuaft werden muss .Werde das mal genau untersuchen wenn ich wieder in thailand bin einfach den dünger in eine flache Schale mit Wasser und ein feines netz drüber .
05.08.2015 01:07 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe



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Beitrag Ist was drin im Dünger? Antworten mit Zitat
Hi Noberti,
lass uns bitte wissen, von Deinen Untersuchungen, ja?
Aber auch andere Erfahrungen/Beobachtungen, die Du in Sachen Reis machst, sind "begehrt".
A.G.u.G.v. Uwe
05.08.2015 19:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Allgeier



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Hat sich der Norberti schon einmal ueber organischen Reisanbau informiert?

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Norberti



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Ja natürlich  nur hatte ich noch nicht die zeit dafür weil ich bisher nur über den winter in thailand bin .Problem gibt es auch mit dem Spritzen weil rechts und links von unserem Feld es ausgiebig gemacht wird .Es sind einfach zuviele dinge die ich ändern möchte und das geht nur wenn ich das ganze Jahr in Thailand bin.
06.08.2015 23:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Allgeier



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Ich bin mir fast sicher das es organischen Anbau bei euch gibt. OTOP waere ein Anfang um nachzufragen.  Wenn du aber die Thaiwoerter fuer BIO und Reisanbau in eine Suchmaschine eingibst dann wirst du auch was finden. Da bin ich mir fast sicher.


Ob man das ganze Jahr dasein muss? Man  muss die Leute davon ueberzeugen und das geht am besten in einer Gruppe. Sonst ist es doch wie ueberall:

"Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht"

Vormachen - nachmachen

Und so eine Bodenumstellung passiert hald nicht von heute auf morgen. Das ist ein Prozess von ein paar Jahren. Jetzt kommt es hald darauf an wie weit die Leute in die Zukunft blicken koennen.

_________________
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07.08.2015 05:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Uwe



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Beitrag Gesunde Nahrung/Mensch/Tier durch Pestizide? Antworten mit Zitat
Jack hat Folgendes geschrieben:
"Nutze unseren Dünger und du wirst eine reiche Ernte erhalten"



Monsanto greift nach der Schweiz: Sprich, möchte Syngenta übernehmen:
http://www.handelsblatt.com/unterne....um-moeglich/12025008.html
  
Glyphosat (Unkrautbekämpfer): Die Bezeichnung war ja sehr häufig in den Video Beiträgen gefallen.

Aus Spiegel 24/2015 und  
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-135322521.html  :

„Glyphosat wurde erstmals 1950 in der Schweiz synthetisiert.“  
Es ist das meistverkaufte Herbizid in der Welt seit 40 Jahren.
1996 durfte es, welches dort in genmanipulierten Soja und Mais steckt, als Tierkraftfutter aus Argentinien und USA importiert werden.
Eingesetzt werden durfte es 2001 in der EU.

Auch hier kein Einzelfall: Die EU hat die Grenzwerte für Glyphosat in Brot und Futtergetreide erhöht, da auf Grund der angepassten Unkräuter, die zum Teil schon resistent sind, der Pestizideinsatz erhöht werden musste.  
Der Spiegel 24/2015 schreibt dazu: „Enzyme bauen diese Stoffe (gemeint sind hier toxische [krebsauslösende] Substanzen) in Leber und Niere ab. Normalerweise.  Glyphosat könnte diesen Mechanismus hemmen. Ohne gut laufende Entgiftung jedoch wird der Körper zur Sondermüllhalde.“  
Monsanto belegt ja die Unbedenklichkeit mit mehr als 800 Studien. O.k., meist im Auftrage von (eigenen Interessen).  
Unabhängige Forscher, sehr renommierte auf der Welt, belegen etwas anderes. Der gute Mann Herr Grant (der im ersten Link sich als Chef von Monsanto präsentiert) spricht dann eher von „junk science- zu Deutsch: Drecksforschung“ (aus Spiegel 24/2015).
Tja, ich sag‘ mal so: der verbale Umgang zur Elite oder Hochbegabten ist manchmal sehr fragwürdig. Ich vermute mal, es begründet sich aus reiner Gier. Hierbei geht es um Ein und Alles: In kurzer Zeit so viele wie möglich in Abhängigkeit (Bauer[Fänger?]) bringen, und in kurzer Zeit so viel wie möglich, ohne Rücksicht auf Verluste, zu verdienen.
  
Und kommen wir auch hier mal zur Politik: BfR, hatten wir ja schon alle mal was von gehört-Bundesinstitut für Risikobewertung- hat natürlich keine Bedenken. Nach dem Motto: Deutschland ist nicht Exportweltmeister, nein Deutschland ist Experimentierweltmeister= Versuch macht kluch. Jedenfalls setzt der aktuelle Bericht der BfR die akzeptable Tagesaufnahme von Glyphosat um 2/3  (das sind bei mir ganze 66,66%) herauf.
     
Nur kurz so viel zur Verständnis, warum die Forschungsergebnisse so gegensätzlich sind:  
Die einen geben pures Glyphosat den Ratten, und schauen wann es giftig ist, und wählen dann eine Dosis die weit genug entfernt ist, von der tödlichen oder auch sonst schädigenden Wirkung, und haben dadurch „Entwarnung“. Die anderen testen den realen Weg über das Futter, mit allen anderen Umständen und „Mixturen“.
  
Aus Spiegel 24/2015: „ Ende des Jahres läuft nun die Zulassung aus. Die European Food Safety Authoryty (EFSA) wird Anfang August eine Empfehlung aussprechen, ob der Stoff für weitere zehn Jahre zugelassen wird. Gut möglich, dass zu diesem Anlass ein seit Jahren schwelender Streit eskaliert: darüber, wie gefährlich  Glyphosat für Mensch, Tier und Umwelt ist“.
  
Dazu aus EFSA (zu Deutsch: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit):  
http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/150730.htm  

„Die EFSA wird die Ergebnisse eines Berichts der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) bewerten, der zu dem Schluss gelangt, dass das Herbizid Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen ist.

Die IARC  (International Agency for Research on Cancer)
http://www.iarc.fr/index.php  ,

die für Krebsforschung zuständige Agentur der Weltgesundheitsorganisation, veröffentlichte im März 2015 eine Zusammenfassung ihrer Ergebnisse, worin sie zu dem Schluss gelangt, dass es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer Exposition gegenüber Glyphosat und der Entwicklung von Krebserkrankungen des lymphatischen Systems (Non-Hodgkin-Lymphome) und Lungenkrebs gibt.“  

Aber wie sagte ich schon wo anders:  „Ist die Rolle rückwärts noch aufzuhalten?  
Aber klar doch. Wir lernen doch aus Fehlern.“  
Anmerkung: Wie wär’s mal mit dem Probieren einer Rolle vorwärts?  
Alternativen: Öko und Bio vielleicht?  
A.G.u.G.v. Uwe
07.08.2015 18:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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