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die Folgen eines Mückenstichs
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die Folgen eines Mückenstichs
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Jack



Anmeldungsdatum: 11.05.2008
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Beitrag die Folgen eines Mückenstichs Antworten mit Zitat
die Geschichte und ein Kommentar dazu wurde 2004 erlebt und im Juni 2008 unter etwas ältere Geschichten und Erlebnisse eingesetzt.
Sie passt aber auch hierher.



Nachfolgende Geschichte sollte von Leuten mit schwachen Gemüt nicht gelesen werden da die Bilder nicht unbedingt appetitanregend wirken.


Die Folgen eines Mückenstichs

Anfangs April 2004 verweilten meine Freundin und ich einige Tage in Cha Am.
Schwimmen und im Liegestuhl den schönen Tag geniessen, so was nenne ich Leben geniessen.
Abends ein Strassenlokal aufsuchen und sich kulinarisch verwöhnen lassen.
An diesem Abend veranstalteten mehrere Mücken eine Party.
Ausgerechnet mein Bein wurde als Festplatz ausgesucht.
Nun, einige mussten ihr Leben beenden, als ich ihnen meine Hand zur Begrüssung entgegenstreckte.
Das wiederum hatte zur Folge, dass immer mehr Angehörige zu deren Beerdigung erschienen.
Es wurde ein berauschendes Fest, Farang Blut ist schon etwas Gutes.
Am nächsten Tag fühlte ich an ein paar kleine schmerzende Stellen am rechten Fuss.
Gegen Abend konnten mehrere leicht gerötete Flecken beobachtet werden.
Tags darauf hatten sich die Schmerzen vermehrt.
Su massierte mir nun den Fuss.
Was war los?
Die Schmerzen wurden stärker.
Schubweise auftretendes Fieber war nun auch noch mein Begleiter, hatte in der Nacht über 40°C Körpertemperatur.
Dementsprechend nicht gerade wie ein Engel geschlafen.

Am Morgen war noch etwas mehr Schmerz zu fühlen.
Arzt aufsuchen.
Kurze Befragung, Hose runter und etwas in meinen Hintern gespritzt.
Den Faranpreis bezahlen und mit Medikamenten die Praxis wieder verlassen.
Su war unruhig geworden.
Gegen Abend will mir mein Fuss zeigen, dass er der Grösste ist, Schuh anziehen wird zur Illusion.


Vierter Tag.
Nun musste ich annehmen, dass mein Bein einen anrüchigen Spruch vernommen hat, so errötet stellt er sich zur Schau.


Im Restaurant beobachtete die Wirtin mein Bein.
Sie spricht mit Su.
Aha, roter Tod wird sowas genannt.
Noch mag ich Lachen.


Schon wieder eine Nacht mehr schlecht als recht überwunden.
Was machen den diese Blasen am Bein?


OK, Apotheke aufgesucht, Beratung ist kostenlos.
Die Inhaberin ist geschult.
Doch sowas hat sie noch nie gesehen.
Sie ist etwas ratlos und verkauft Antibiotika.
Schmerz lass nach, jedoch hört er nicht auf mich.
Jetzt ist die Zeit gekommen, wo ich keine Lust mehr verspühre, meine Freizeit an diesem Ort zu verbringen.
Minibus hintere Sitzreihe gebucht und liegend ab nach Hause.
Sonntag.
Ich höre auf die Worte meiner fürsorgenden Geliebte.
Nächstes Dorf, vom Staat kontrolliertes Spital von innen begutachten.
Ach ja, zuerst folgt die Prozedur der Kartenvergabe.
Danach (auch schon vorher) warten bis ein Aufruf erfolgt.
Wer heisst Goonig?
Su schubst mich.
Ach so, die meint mich.
Jetzt wird erst mal Blutdruck messen.
Was, 220 auf 180... nee glaub ich nicht.
Wiederholung bitte.
Neue Messung: 140 zu 95, könnte hinhauen.
Pulsfrequenz leicht erhöht.
Also zählen oder gut schätzen kann die Schwester.
Wieder die Zeit mit warten verbringen.
Der Nächste in das Zimmer bitte.
Die Ärztin schaut kurz auf mein Bein und schreibt irgendetwas in den Computer.
Keine fünf Minuten später wieder draussen im Saal der Wartenden.
Nun gilt es ein Zimmer mit Klimaanlage zu ergattern.
Ach so, die meisten sind frei.
Rauf auf die Holzpritsche.
Etwas dünn die Matratze.Weniger als 4cm, und das, bevor ich mich drauflege.
Ach, so richtig schön für meinen lädierten Rücken.
Das Fehlen mehrerer Bandscheiben macht sich bemerkbar.
Ähem.. was soll ich hier?
Kein behandelnder Arzt am Sonntag.
Nach einiger Zeit werde ich mittels Rollstuhl in einen sterilen (steht an der offenen Tür) Raum gefahren.
Komme mir irgendwie lächerlich vor.
Su immer an meiner Seite.
Nun soll mein Bein und der Fuss gereinigt werden.
Hat es möglicherweise nötig.


Irgend eine seifenhaltige antiseptische Flüssigkeit wird dazu verwendet.
Also, ich könnte nicht Essen, während ich so ein blauschwarzes, mit Blasen übersätes Bein reinigen müsste.
Die Schwester hat damit aber kein Problem.
Nun ja, andere Länder, andere Sitten.
Noch ein paar Mullbinden herumgewickelt und zurück ins Zimmer.
Die nun eintretende Schwester hält einige Utensilien in den Händen, die mich etwas kritisch dreinschauen lassen.
Trotz Protest wird nun versucht, in meine linke Hand eine Kanüle zu versenken.
Adern springen zur Seite, wieder und wieder.
Nun hat sie es begriffen.
Rechte Hand vor.
Nach einigen Versuchen hänge ich nun an der Flasche.
Su fährt nach Hause um mir frische Kleider und Essen zu holen.
Dieses Nach ist nicht unbedingt die Nacht aller Nächte.
Fürsorge erhalte ich von Su, die bei dem kleinsten Geräusch neben dem Bett steht.
Spät in der Nacht fühle ich etwas Nässe.
Was ist los? Ach so, nur die Kanüle nicht richtig.
Alles voll Blut.
Erschrocken holt Su die Nachtschwester.
Kein Problem, wieder richtig verkabeln und der Saft aus der Flasche kann wieder ungehemmt fliessen.
Montag morgen.
Ein Arzt besucht mich: Spricht sogar englisch.
Mir wird erklärt, dass er zuerst das Blut untersuchen werde.
Nein, nicht das Blut auf dem Tuch.
Wird noch etwas dauern.
Ich bin schliesslich nicht der einzige Patient.
Die Infusion macht Probleme.
Immer wieder verstopft.
Mit Druck durchspülen, Aua.
Die Erkennung wie Kleinigkeiten ausarten können, befällt mich als ich die Toilette zwecks Entleerung des Darms aufsuchen muss.
Sch...... kein Griff zum festhalten.
Mein Körper verweigert mir die nach unten kauernde Stellung.
Knieend (funktioniert wirklich) wird das Geschäft erledigt.
Zum Glück ist es sauber hier.
Richtig blöd komm ich mir vor, als Su meinen Hinterteil reinigen muss.
Für sie kein Problem.
Ein Lächeln ihrerseits vertreibt meine Schamröte wieder aus dem Gesicht..
Dienstag.
Der Arzt betritt mit zwei Ärzten aus Holland das Zimmer.
Sind zu Besuch, also nicht praktizierend.
Was soll das?
Warum wird über Amputation gesprochen?
Die meinen doch nicht mich?
Nun wird mir heiss und kalt.
Die zwei gehen.
Der Arzt spricht mit Su.
Halloooo, ich will es auch verstehen.
Nun wird mir erklärt, für diese Bakterien hat der Europäer keine Abwehrstoffe.
Er muss aber noch kurz abwarten, da der Bluttest noch nicht vollständig ausgewertet ist.
Am folgenden Morgen zeigt mir der Arzt Bilder, damit ich ein wenig über diese Infektion informiert bin.
Celulities wird sie genannt.
Nein, nicht Zellulities, keine Orangenhaut.
Ganz im Gegenteil.
Ich bin nun sehr nervös, Su auch.
Ist immer noch nicht gerade appetitanregend anzuschauen.


Nachdem der Arzt sich wieder den anderen Patienten widmet, schwillt mein Handrücken sichtbar an.
Gegen Abend sind die Schmerzen in der Hand auch nicht von schlechten Eltern.
Schwester, bitte Nadel entfernen.
Aha, nichts gelernt.
Wieder zuerst mal die linke Hand mit Stichen darauf aufmerksam machen, dass die Nerven noch völlig intakt sind.
Genug, es reicht.
Bitte den rechten Arm zur Verlegung der Pipeline benützen.
Siehe da, es klappt.
Früh am Morgen ist mein Unterarm doppelt so dick.
Nichts fliesst mehr.
Ach was solls.
Warten wir auf den Arzt.
Die Schwester ist schneller.
Alles wieder aus dem Arm entfernt.
Doch sie ist unsicher.
Der Farang jammert und will keine neuen Einstiche akzeptieren.
Dann endlich erscheint der Arzt.
Mit den Worten, dass amputieren nicht nötig ist, erhöht er meinen Lebenswillen gewaltig.
Ich erkläre, dass ich keine Infusionen mehr dulden werde.
Kurzes Gespräch mit der Schwester.
OK, Verständnis wird aufgebracht.
Ich will nach Hause.
Zu riskant meint der Arzt.
Dann spricht Su thailändisch mit ihm.
Nach ein paar Minuten wird mir erklärt, sollte keine Verschlechterung bis morgen auftreten, könnte meiner Bitte entsprochen werden.
Su verklickt mir den Sinneswandel des Arztes.
Sie habe ihm gesagt, dass ich seit Tagen nichts mehr esse, damit ich nicht auf die Toilette müsse.
Klever.
Endlich.... der Arzt entlässt mich mit vielen Ratschlägen.
Echten Dank an den Herrn Doktor für die gute Behandlung und Aufmerksamkeit, die er mir entgegengebracht hat.
Echt wahr.
Nun den, ab nach Hause.
Alle sechs Stunden Antibiotika einnehmen, andere Medikamente runden das Ganze noch ab.
Schaut schon besser aus.


mehr und mehr verkrustet sich die geschädigte Haut.


Die Heilung wird immer ersichtlicher.


Täglich behandelt Su mein Bein, umsorgt mich wo es immer nötig ist.
Fünf lange Wochen liegend verbracht.
Dann war es ausgestanden.

Ich habe viel gelernt.
Nicht immer war mir zum Lachen.
Auch wenn ich diese Geschichte mit Humor erzähle, manchmal hätte ich liebend gern laut geschriehen.

[SIZE=14]Das Beste betreffend dieses Erlebnises aber soll hier erwähnt sein: die aufopfernde Pflege und Hingabe meiner Freundin hat uns so richtig fest zusammengeschmiedet.
[/SIZE]


Nachtrag:
Die bakterielle Infektion kann laut Arzt durch die meisten Insekten und Tiere ausgelöst werden.
Bisse oder Stiche vorausgesetzt.
Sogar durch Fische und Quallen.
Da diese Bakterien in den meisten Teilen Europas nicht existieren, besitzen wir selten Abwehrstoffe.
Erste wahrnembare Symtome: Daumennagelgrosse, nicht stark umrandende, leicht rötliche, etwas druckempfindliche, schmerzende Stellen.
Etwas später grössere Rötungen.
Danach Bildung von länglichen Blasen, beinhaltend hellgelbe Flüssigkeit.
Vermutlich schon relativ starke Schmerzen fühlbar.
Aber hallo, jetzt spätestens sollte/muss gehandelt werden.
Der Vorgang beschleunigst sich täglich.
Ja beinahe stündlich können Änderungen wahrgenommen werden.
Ich habe eine Woche verstreichen lassen.
Selber schuld.
Dafür sechs Wochen liegend Zeit zum Nachdenken gehabt.
Ein Nachbar hat zu lange gewartet.
Sein ganzes rechte Bein musste amputiert werden.
Kein Witz sondern für ihn und seine Familie harte Wirklichkeit.
Sehr negative Auswirkungen, sollte noch Diabetis ins Spiel kommen.
Offene Stellen verwachsen nicht mehr.
Beine, Arme, Gesicht werden am ehesten betroffen, da sich dort die besten Angriffspunkte befinden.
Nach der Heilung bleiben grosse rotbraune Hautverfärbungen bestehen.
Schau mal ein wenig herum.
Einige tragen die Folgen sichtbar im Gesicht.
Sieht aus wie ein Feuermal, nur nicht so rot, mehr dunkel.

Sollte jemand die Symtome bei sich entdecke, unbedingt sofort einen guten Arzt aufsuchen. Sehr wichtig ist die Früherkennung. Jeder verstrichene Tag kann sich fatal auswirken. Das Positive, nicht jeder wird betroffen.
Auch positiv: seit dieser Geschichte habe ich viel weniger Probleme mit Insektenstiche.

Noch eine Anmerkung zu meiner Geschichte.
Als es um die Bezahlung der Spital und Medikamentenkosten von annähernd 4000 Baht ging, wollte ich (das erste mal) meiner Freundin die Bankkarte und den benötigten Kode geben, damit sie Geld abheben konnte.
Wartet doch bitte mit euren sich jetzt einnisten wollenden Gedankengängen
Ihre ungefähre Antwort: sie hat noch Geld genug von unserem Monatsbudget. Also braucht sie weder Karte noch Passwort.
Allen Unkenrufen zuwider.... nicht alle Thaifrauen erwiedern Liebe, Zuneigung und Aufopferung nur des Geldes wegen.

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04.09.2015 16:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Allgeier



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Hallo Jack

Wie schaut es in dem Fall mit dem koerpereigenem Immunsystem aus?

Bist du in irgendwelcher weise vorbelastet? Ernaehrung, Alkohol oder Essen.

Die Bilder schauen nicht schoen aus. Da schuettelst mich gleich.

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Jack



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Beitrag keine Abwehrstoffe Antworten mit Zitat
"Wie schaut es in dem Fall mit dem koerpereigenem Immunsystem aus?"

wir D.A.CH.ler haben dagegen keine Abwehrstoffe (Engländer schon).

"Bist du in irgendwelcher weise vorbelastet? Ernaehrung, Alkohol oder Essen"
hat damit nichts zu tun.

"Die Bilder schauen nicht schoen aus. Da schuettelst mich gleich"
sie sollen unter anderem auch abschrecken und jeden dazu bringen, bei den ersten Anzeichen einen sofort einen Arzt aufzusuchen.

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06.09.2015 09:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Jack



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Beitrag wichtiger Hinweis Antworten mit Zitat
Leute mit Diabetes sollten das mit dem Arzt aufsuchen sehr sehr ernst nehmen.
Die Infektion lässt viele offene Stellen zurück die bei Diabetes nicht mehr zuwachsen



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06.09.2015 17:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Eric



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Das ein Mückenstich solche Folgen haben kann habe ich noch nicht gesehen.
Dein Körper muss schon sehr allergisch darauf reagiert haben.
Auch ich hatte schon ein paar Mückenstich, nicht sehr viele da ich immer aufpasse, aber so etwas noch nicht.

Gut das alles wieder gut verheilt ist.

Eric

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Der Weg ist das Ziel
Wer später bremst kommt früher an noch_110km
07.09.2015 02:32 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



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Beitrag es geht wieder los Antworten mit Zitat
Schüttelfrost mit 40 Grad Fieber sind der Anfang.
Nach 2 weiteren Tagen, in denen körpereigene Temperaturunterschiede  von 3 Grad nicht selten sind, beginnende Rötungen an den gleichen, von früher betroffenen Stellen.






Besorgnis erregend sind die neuen Stellen, die bis knapp unter das Knie reichen.


Arzt, Spital, Infusionen, Medikamente und liegen sind die Folgen.
Da die Betten viel zu hart sind, darf ich die meiste Zeit zu Hause verbringen.
Für den täglichen "Coktail" aber muss das Spital aufgesucht werden.


Die Nadel beim Gelenk ist nicht ideal.
Bei Bewegung ist die Nadel nur zu gut zu spüren.
Nun denn, bleibt das meiste ruhen was ansonsten mit der rechten Hand gemacht wird..

Wegen Verstopfung wechselt der Anschluss auch schon mal seine Position


Diese Position ist besser und lässt es zu, die Maus besser zu bedienen.
Das dumme daran: bei Berührung der Nadel wird diese tiefer gestossen.
Egal, Hauptsache die Infusionen funktionieren.

Vor sowie nach dem Essen gibt es was "Süsses" zum naschen  


Es kamen noch ein paar dazu.

Seit gestern geht die Infektion langsam zurück, wenigstens äusserlich.
Jedoch schwillt der Fuss sowie das Bein stark an.


Nun werden bereits wieder Stimmen betreffend Amputation laut.
Irgendwann vergeht das Lachen

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12.12.2015 19:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
TeigerWutz



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Rotlauf

Insektenstiche: Stechmücken gelten als berühmt berüchtigte Infektionsüberträger. Durch ihre Saug- und Schnittwerkzeuge öffnen sie nicht nur die Epithel ihrer Opfer, sondern hinterlassen in der Stichwunde zudem auch entzündungsverursachende Erreger wie Bakterien oder Giftstoffe, die später für das klassische Anschwellen des Mückenstichs sorgen. Ein Erysipel stellt sich hier meist schon nach kurzer Zeit ein, wobei neben der Hautrötung auch mit Juckreiz gerechnet werden muss.

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12.12.2015 21:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Peti



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In der Schweiz wäre das ein klarer Fall für das Tropeninstitut Basel.

Weil die Spitzenmedizin in den letzten 5 Jahren so enorme Fortschritte gemacht hat wäre event. ein Kontaktaufnahme-Versuch sinnvoll.

Mit der Uni Basel brauen die Medi nach Maas.
Absolute Weltklasse!

Eine Frau kenn i privat die dort beruflich neugierig die Archive und Dateien durchforstet!

Man weiss ja nie was kommt!

Peti

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Kaffeetrinker haben bessere Leberwerte!
12.12.2015 22:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



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es ist eine stinknormale Cellulitis (nicht Zellulitis) wogegen wir DACHler keine Abwehrstoffe haben.
Englische Seite: https://www.nlm.nih.gov/medlineplus/ency/article/000855.htm
Da viel Antibiotika (Cillin) ihre Arbeit verrichten muss werden auch keine aufgebaut.
Anscheinend reagiere ich extrem auf diese Bakterien.
Sepsis (Blutvergiftung) ist möglich und kann zum Tode des Betroffenen führen  
Darum auch das Gerede über eine Amputation.
Lassen wir es mal ohne sein.
Gute N8

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13.12.2015 00:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
TeigerWutz



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Jack hat Folgendes geschrieben:
Cellulitis (nicht Zellulitis)


Cellulitis ist Zellulitis (Entzündung) !...aber nicht Cellulite (Orangenhaut)

Mit dem "Rotlauf" [Erysipel] lag ich fast richtig!

Hier wird der Unterschied erklaert:


http://pdg.bledar.com/cellulitis-und-erysipel

Gute Besserung  TW

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13.12.2015 11:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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