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Thedis Erfahrungen mit Hausbau
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Thedis Erfahrungen mit Hausbau
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thedi



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Beitrag Zuleitung von Elektrisch, Telefon, Glasfaserkabel zum Haus. Antworten mit Zitat
Leitungen werden in Thailand immer noch an Stangen den Strassen entlang aufgehängt. Sieht nicht hübsch aus - gar nicht. Es störte mich und ich sagte mir, dass das bei meinem vierten Haus nicht mehr so sein darf. Zuleitungen gehören unter den Boden!

Das machte ich dann auch so. Wobei natürlich bis zur Grundstückgrenze war die übliche Montage auf Stangen. Da wir das letzte Haus an der Leitung sind, ist das aber nicht so ein schlimmes Wirrwar. Bei der letzten elektrisch Stange ging es dann nicht oberirdisch zu meinem Haus, sonder unter den Boden. In Plastikrohre. Und - damit nicht später irgend ein Gärtner dort stochern kann - ein betonierter und mit Fliesen belegter Weg oben drauf.

Mensch war ich stolz! Der einzige der einen unterirdischen Stromanschluss hatte weit und breit. Auch Telefon ging natürlich unten durch - in einem zusätzlichen Rohr, alles ganz ordentlich gemacht.

Mit dem Internet gab es dann aber immer mal wieder Probleme. Damals verwendete ich ADSL von TOT. Wenn ich einen Techniker dazu brachte, überhaupt vorbei zu kommen, dann wollte der mir immer zuerst ein neues Modem verkaufen. Wenn man ihn dann einmal überzeugen konnte, dass es nicht am Modem liegt, dann runzelte er die Stirn, schaute auf die Leitung — und sah sie nicht. Somit hatte er den Fehler geortet: es liegt daran, dass das Kabel nicht oben zum Haus kommt.

Es gab nicht einmal, sondern immer wieder diese Diskussionen. Irgend wann verleidete mir das und ich erlaubte einem TOT-Menschen, das Telefon-Kabel oberirdisch zum Haus zu führen. Seither sind die Diskussionen weg und die Techniker suchten den Fehler dort wo er immer war: im Gewirr der aufgehängten Leitungen mit den unzähligen korrodierten Steckverbindungen.

Dann gab es die Möglichkeit eines Glasfaser-Anschluss. Natürlich wollte ich. Und da nun schon die Telefonleitung zum Haus führte, durften sie auch das Glasfaser-Kabel oberirdisch aufhängen. Super Sache, so ein Glasfaser-Anschluss!

Vor etwas mehr als einem Jahr dann der Supergau: der Strom kommt nicht mehr recht zum Haus. Aussen an der Strasse, bei der letzten elektrisch-Stange am Zähler messen wird 220V, innen, vor meinem Sicherungskasten, nur noch 90V. Da nun schon die Telefonleitung und das Glasfaserkabel in der Luft herum hingen - also dann … machen wir das mit dem 220V Anschluss auch. Seither kein Problem mehr.

Für technisch interessierte: es gibt spezielle Kabel die unter dem Boden verlegt werden können. Die haben eine ganz andere Isolierung und Preisklasse. Habe ich erst im Nachhinein erfahren. Man lernt aus Fehlern.



Und jetzt der Clou: Ich sehe die in der Luft hängenden Kabel nicht mehr, weil in der Zwischenzeit Sträucher und Bäume im Küchengarten so hoch gewachsen sind, dass man die Kabel nur noch sieht, wenn man speziell darauf achtet.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi
19.01.2016 19:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Skype-Name
Jack



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Beitrag interessant Antworten mit Zitat
Jack hat Folgendes geschrieben:
gut und interessant geschrieben, danke.
im Boden verlegte Leitungen würde auch ich nur noch bedingt machen.
Die Stromrechnung wird immer höher und irgend wann schaltet der Sicherungsautomat immer wieder aus.
Das deutet auf Wasser in den Rohren.
Wie du bereits erwähntest, sind die Kabel hier für eine Bodenverlegung ungeeignet.
Es entstehen oft Risse in der Isolation und damit beginnt das Chaos.
Strom fliest durch das Wasser, es elektrisiert einem eher, die Kupferkabel beginnen zu oxydieren und sich auf zu lösen.
Meist ist ein neues Kabel einziehen nicht mehr möglich, denn Insekten finden oft einen Weg, sich in den Rohren einzunisten.

Bei der Freilauf Verlegung braucht es im Prinzip keine Isolatoren, denn die Kabel sind bereits isoliert.
Ist wegen der schlechten Qualität aber besser, denn wie bereits erwähnt gibt es gerne Risse in der Isolation.

Aufputz machte ich in gemauerten Wänden.
Bei Holzwänden (neue Häuschen) setzte ich alles Unterputz.
Sieht irgendwie schöner aus, ist aber reine Geschmacksache.
Kommt auch darauf an, ob die Isolation an den äusseren oder inneren Brettern angebracht ist und ob genug Freiraum dazwischen ist.
Dafür benutze ich ganz normale Kabel (keine einzelnen Drähte) mit einer Isolation, die auch nach mehrmaligem umbiegen keine Bruchstellen aufweist.
Genug lange Kabel lassen es zu, bei Reparaturen auch mal ein Stück zu kürzen.

Früher musste von mir immer Erdung angeschlossen werden.
Das habe ich im Schlaf/Wohnzimmer nun sein lassen, denn die heutigen Fehlstrom Schutzschalter benötigen keine Erdung und viele Geräte sind so gebaut. dass ein Gehäuseschluss kaum noch möglich ist.
Auch ist der Holzboden ein guter Isolator.
Für draussen ist Erdung Pflicht.

Übrigens:
In der CH sollte die Phase immer rechst sein.
Faustregel: mit der rechten Faust schlägt man kraftvoll zu, also ist dort die Phase.
Der Stecker zeigt vom Körper weg, die Dose ist in der Wand, also beides "rechts".
Gilt aber nicht für Linkshändler.

In Thailand wird es genau umgekehrt gehandhabt.
Wobei in einigen Ländern der breite Schlitz als Null benutzt wird.


Ach ja, wusstet ihr, dass auch bei einer erdugslosen Steckdose/Stecker die Phase links sein sollte?
Stecker wie Dosen sind entsprechend gebaut.
Der Schlitz bei der Phase ist ein wenig breiter.

Schaut genau, der linke Schlitz ist ein klein bisschen breiter.


Manchmal ärgert sich der Ausländer weil der Fernseher oder ein anderes Gerät nicht oder nur gewaltsam eingesteckt werden kann.
Die Mia wird den Stecker drehen  


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19.01.2016 20:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
thedi



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Beitrag Ein Absperrhahn mehr schadet nicht. Antworten mit Zitat
Bei uns ist das Leitungswasser sehr aggressiv. Rohre bekommen innen eine rötlich-gelblichen Belag. Und Wasserhahnen oder irgend welche Leitungsteile aus Metall rosten von innen her durch. Auch die teuren vom Home Pro.

Somit muss man sich daran gewöhnen, dass Wasserhahnen von Zeit zu Zeit ersetzt werden müssen. Das wäre keine grosse Sache, wenn sie beim heraus schrauben nicht auseinander brechen würden, wobei oft ein Stück im Schraubanschluss des Leitungsrohrs stecken bleibt. Das gibt dann manchmal eine längere Operation - typischerweise ist das ja nicht auf Arbeitshöhe, sondern irgend wo hinten unten.

Nebst dem, dass es schon mal etwas dauern kann, bis ein gelenkiger Neffe Zeit hat um sich des Problems anzunehmen, kann dann auch die Reparatur selbst etwas länger dauern. Und daher hat es sich bewährt, wenn einzelne Äste der Wasserleitungen im Haus je mit einem Sperrhahn abgesperrt werden können. Dann kann der Neffe, in aller Ruhe üben, bis er den neuen Wasserhahn drin hat, während ich doch weiter in der Küche wirken kann und die Haushälterin die Wäsche weiter machen kann.

So ein Absperrhahn kostet nur ein paar Baht - mir ist so was wie 30 Baht in Erinnerung. Denn hier sind die ganz billigen - die ganz aus Plastik sind - zu empfehlen. Sie haben keine Gewinde, sondern werden wie Rohre mit Leim verklebt. Bei den rostet nichts. Die halten ewig. OK - ob ewig weiss ich nicht wirklich aus eigener Erfahrung, aber in 15 Jahren hatte ich nie ein Problem mit so einem Billigst-Plastik-Absperrhahn. Hingegen habe ich auch ein paar verhockte High-Quality Absperrhahnen - die ich auch mit einer Zange nicht mehr bewegen kann.

Bei den Apparaturen stehe ich aber nicht auf billig. Dort nehme ich jeweils die teuersten vom Home Pro oder Living Index - die halten etwas länger.



Wasserfilter

Seit zwei/drei Monaten haben wir beim Hausanschluss einen Filter eingebaut. Den muss ich alle Wochen mal rückspühlen. Da kommt dann eine rot-braune Brühe heraus. Seither ist das Wasser im Haus optisch klarer. Ob das aber die Probleme mit den durchrostenden Wasserhahnen auch beheben wird, weiss ich noch nicht.

Zum Filter weiss ich nur so viel: ein fliegender Händler anerbot sich, den einmal eine Woche zur Probe hin zu stellen. Wenn wir ihn nach einer Woche haben wollten, müssten wir ihn bezahlen (20’000 Baht). Andernfalls nähme er ihn wieder mit. Wir kauften ihn. Nebst dem dass das Wasser nun optisch klarer ist, ist auch kein Chlorgeruch mehr feststellbar. Es hat auf dem Filter - der so aussieht wie eine grosse Gasflasche zum Schweissen - einen Kleber mit einer Telefonnummer und dem Namen des Händlers oder Herstellers. Wenn sich jemand dafür interessiert, soll er sich per eMail beim mir melden: thedi.gerber@gmail.com


Mit freundlichen Grüssen

Thedi
21.01.2016 07:18 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Skype-Name
Jack



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Beitrag Wasserfilter Antworten mit Zitat
ein Sandfilter mit Rückspülmöglichkeit hält den meisten "Dreck" zurück.
Nach dem Sandfilter ein Filter mit Kartusche, in dem man beim reinigen den verbleibenden "Dreck" sehen kann, schadet nichts.
Nach zwei Monaten Einsatz sah die Kartusche nicht mehr so sauber wie gedacht aus.


Trinkwasser ist das Wasser erst nach entsprechenden Filtern und eventuell einer UV Lampe (Tod den Bakterien).

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21.01.2016 20:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
thedi



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Beitrag Warmwasser Antworten mit Zitat
In DACH hat man Mischbatterien bei denen eine Heiss- und Kaltwasserleitung zusammen kommen um daraus Warmwasser zu mischen. So sind wir uns das gewohnt. Das ändert nichts daran, dass dies in Thailand nicht Standard ist - und hier auch nicht praktisch wäre. Denn in Thailand braucht man nur selten Warmwasser.

Durchlauferhitzer statt Boiler

In einem Boiler werden 50, 100 oder gar 200 Liter Wasser auf Heisswassertemperatur geheizt - typischerweise 60º C. Wenn das Wasser hart (kalkhaltig) ist, verkalkt der Heizkessel je höher die Temperatur desto schneller. Ab dem Boiler führen speziell isolierte Heisswasserleitungen zu den Mischbatterien in den Bädern und Küchen. Bei grösseren Häusern werden die Leitungen zu lang - man müsste zu lange warten, bis heisses Wasser zu den Verbrauchern kommt - dann werden Ringleitungen gelegt, in denen ständig Heisswasser zirkuliert, so dass diese Leitungen immer geheizt bleiben.

Das ist für die Bedürfnisse in Thailand ein Overkill.

Boiler sind in Thailand daher ungebräuchlich und weil selten auch teuer. Kaum ein Handwerker weiss wie man damit umgehen sollte. Ein falsch angeschlossener Boiler ist aber wie ein Dampfkessel ohne Sicherheitsventil - also eine Bombe.

Der Unterhalt ist teuer. Einerseits wegen dem meistens viel zu grossen Wasservorrat der 24/7 aufgeheizt wird, anderseits weil der Boiler bei dem typischerweise sehr harten Wasser im Isaan oft entkalkt werden müsste - und das kann dann wieder niemand, weil es ungebräuchlich ist.

Mit Durchlauferhitzern kann Warmwasser genau dann und dort erzeugt werden wo es gebraucht wird. Dabei wird die Temperatur am Durchlauferhitzer eingestellt - nicht an einer Mischbatterie. D.h. das Wasser wird nur bei aktuellem Bedarf und nur so heiss aufgeheizt, wie es gebraucht wird. Das ist das was in Thailand alle haben: an jedem Ort wo es Warmwasser braucht hat es einen Durchlauferhitzer. Typischerweise ist das nur in der Dusche. Wer den Luxus will, kann auch beim Abwasch einen Durchlauferhitzer hin machen. Aber ich sage voraus: die wenigsten Thais werden Warmwasser zum abwaschen verwenden - das wäre ihnen unangenehm. Zum Zähne putzen oder Hände waschen braucht in Thailand kein Mensch Warmwasser.

Speziell ungünstig ist die Kompromiss-Lösung einen zentralen Durchlauferhitzer auf z.B. 60º C einzustellen, und von dort aus dann Warmwasserleitungen zu dem Mischbatterien in den Bädern und in der Küche zu legen. Damit kombiniert man zuerst einmal die Nachteile der beiden Systeme: wie bei einem Bolier hat es lange Heisswasser-Leitungen, zudem haben Durchlauferhitzer eine gewisse Anlaufzeit bis sich die Temperatur eingeregelt hat. Mit anderen Worten: es wird noch länger dauern bis die Heisswasser-Temperatur bei der Mischbatterie stabil an kommt - und in dieser Zeit kann man keine vernünftige Mischung mit Kaltwasser einstellen. Sprich, man hat abwechselnd zu kalt und zu heiss, aber die gewünschte Temperatur wird man erst etwa dann einstellen können, wenn man sowieso schon fertig ist.


Warmwasser Solaranlagen

Im Global war vor ein paar Jahren eine Warmwasser-Solaranlage ausgestellt. Kosten: etwas über 30’000 Baht - ohne Montage. Das scheint viel Geld zu sein. Aber entweder ist man bereit etwas in der Grössenordnung zu machen - oder man lässt es besser bleiben. Billigversionen basierend auf einem schwarzen Plastikschlauch halten nur so lange wie der Weichmacher an der prallen Sonne überlebt - d.h. nicht sehr lange. Weissblech geht mit dem Wasser hier auch nicht (siehe durchrostende Wasserhahnen), stainless Steel ist hier meistens auch nicht rostfrei - es bleibt also nur noch Kupfer und das ist eben zu teuer.

Solar Warmwasseranlagen machen an sonnigen Tagen bei 35º C im-Schatten-Temperaturen 60º bis 70ºC heisses Wasser. Das ist unbestritten. Fraglich ist, ob man an solchen Tagen überhaupt Warmwasser brauchen wird … (eine Erfahrung sagt nein). An kühlen Tagen, das gibt es hier auch, wird das Wasser aber kaum auf 30º C kommen. Genau dann nicht, wenn einmal eine heisse Dusche erwünscht wäre.

Kurz und gut: die Idee ist nur solange man in DACH auf dem Sofa sitzt verlockend. In der harten Realität des Isaan jedoch nur teuer und unpraktisch.

Von der Energiebilanz her wäre es auch kaum zu verantworten. Zwar scheint die Sonne gratis. Aber in einer Solar-Warmwasser-Anlage sind teure Baustoffe verarbeitet. Wenn deren Gewinnung und Herstellung in die Energiebilanz mit einbezogen werden, zeigt sich sehr schnell, dass solche Anlagen bei dem geringen Warmwasserbedarf im Isaan eigentlich nicht zu verantworten sind. Insbesondere auch in Anbetracht der recht kurzen Halbwertszeit einer solchen Anlage. Denn das Problem mit dem verkalken ist dasselbe wie bei einem Boiler: in den heissen Monaten wird das Wasser über 60ºC heiss werden.



Vor etwas über 20 Jahren, als es in unserem Dorf noch kein fliessendes Wasser gab, habe ich in der kalten Zeit mit schwarzen 10-Liter Plastikkanistern, die ich an die Sonne stellte, Versuche gemacht. Es ging. Das Wasser wurde auch an kalten Tagen doch ca. 25º bis 30ºC warm. Aber man musste dann um 16:30 duschen, denn kurz darauf begann es sich wieder abzukühlen.

Der Aufwand war eigentlich klein: Am Morgen Kanister füllen und an die Sonne stellen, dann um 16:30 den Kanister in die Dusche mit nehmen. Aber trotzdem hat sich das System nicht gross durchgesetzt. Ich wurde von den Nachbarn nicht kopiert. Seit es fliessendes Wasser gibt, und somit auch Durchlauferhitzer möglich sind, hätte sowieso kein Mensch mehr Wasser-Kanister.

Harte Männer sind keine Warmduscher. Und Warmduscher - wie ich - leisten sich besser einen Durchlauferhitzer.



Ein Freund hatte in seinem Haus einen Heisswasserboiler installiert. Er verflucht das Ding heute: nichts als Ärger. Definitiv fertig lustig war, als er eines Tages im Bad an einer Mischbatterie 220V messen konnte: im Boiler leckte Strom und durch Kupfer-Heiss-Wasserleitungen kam der bis ins Bad. Seither hat auch er Durchlauferhitzer.

--

Wie in DACH waschen auch in Thailand Waschmaschinen Wäsche. Obwohl sie oft nur mit kaltem Wasser waschen wird das Zeugs wird trotzdem sauber. Das glaubt zwar keine Schweizer Hausfrau - ist aber trotzdem so.

--

Durchlauferhitzer haben eine Sicherung gegen Überhitzung drin. Wenn der Wasserdruck bzw. der Wasserdurchlauf zu klein wird, wir die Heizung abgestellt. Das kann auf dem Lande kritisch sein. Mit einer Druckerhöhungspumpe lässt sich das lösen. Diese Pumpen findet man in jedem Baumarkt, sie sind billig und jedermann kennt sie und jeder Handwerker weiss wie sei eingebaut werden müssen. Beim planen des Hauses wäre aber zu berücksichtigen, dass diese Pumpen nicht direkt aus der Zuleitung zum Haus sagen dürfen, sondern Wasser aus einem Tank ins Haus befördern sollten. Der Tank wird mit Leitungswasser gefüllt; ein Schwimmer regelt den Zufluss. Ein 1000 Liter Tank reicht für ein Einfamilenhaus. Die Tanks werden auf den Boden gestellt - nicht in den Boden eingelassen. Sonst bekommen sie Risse oder die Leitungen im Boden könnten brechen wenn sich der Tank etwas setzt. Ist alles Standard hier - einfach so machen wie es die Thais machen, dann gibt es keine Problems.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi
22.01.2016 12:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Skype-Name
Eric



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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Sehr schöner Erfahrungsbericht und wirklich praxisnah.
Warte schon jeden Tag auf den nächsten Teil.

Eric

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Der Weg ist das Ziel
Wer später bremst kommt früher an noch_110km
22.01.2016 23:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
thedi



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Beitrag Heizen vs. Kühlen Antworten mit Zitat
Heizen und Kühlen ist nicht das gleiche mit umgekehrten Vorzeichen

Bekanntlich kann man nicht ein Vakuum in einen Behälter abfüllen - man kann nur die Luft (und was sonst noch in dem Behälter drin ist) heraus pumpen. Mit der Wärme verhält es sich gleich. Man kann nicht einen Raum kühlen, sondern nur die Wärme heraus pumpen. Das ist keine Spitzfindigkeit, sondern Physik und das hat Konsequenzen - speziell für den Häuslebauer in Thailand.

Wärme ist nichts anderes als eine Form von Energie. Licht ist auch eine Form von Energie - grundsätzlich dieselbe Energie, aber in anderer Form. Der Unterschied ist die Frequenz. Höher frequente Energie (Licht) lässt sich einfach in tiefer frequente (Wärme) umwandeln. Umgekehrt ist das nicht so der Fall. Das lernt uns die Physik.

Ein Haus in DACH zu heizen ist relativ trivial: Mit Feuer oder elektrischem Strom kann Wärme direkt im Haus erzeugt werden. Mit 25 cm dicken Gasbetonsteinen (Q-con, Ytong und wie sie alle heissen) hat man eine gute Isolation und das Problem im Griff.

Ein Haus in Thailand zu kühlen ist komplizierter. Man kann ja keine Kälte erzeugen, sondern nur Wärme weg pumpen. Eine Klimaanlage besteht daher immer aus zwei Units: einer Aussen-Unit die ein Kühlmittel mittelst Kompressor möglichst stark erhitzt, dann mit der Umgebungstemperatur wieder kühlt. Wenn das Kühlmittel danach wieder dekomprimiert wird, kühlt es sich nochmals ab  (Umkehrung der Erhitzung bei der Kompression). Dieses kalte Kühlmittel kann dann von der Innen-Unit verwendet werden um damit Wärme aus der Raumluft aufzunehmen - wobei die Raumluft gekühlt - und das Kühlmittel entsprechend erwärmt wird.

Man kann sich das vorstellen wie bei einem Schwamm: im Raum wird Wärme aufgesogen, aussen dann wieder abgegeben.

Eine Aircondition wird also - wie der Name sagt - die Luft im Raum etwas kühlen. Im Gegensatz zu einer Zentral- oder Bodenheizung in DACH, bei der das ganze Haus, mit Möbeln und Wänden und allem drum und dran auf Raumtemperatur geheizt wird.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist die Differenz zwischen Innen- und Aussentemperatur. Ein Haus in DACH ist für -15ºC draussen und Raumtemperatur 22ºC ausgelegt - d.h. 37º C Differenz.

In Thailand ist die im-Schatten-Temperatur an heissen Tagen bei 37ºC, dann wäre eine Raumtemperatur von 29ºC angenehm - das sind nur 8ºC Differenz. An der Sonne wird die Temperatur aber 70ºC betragen. Das wären dann 41ºC Differenz. Man ahnt schon: Schatten wird hier ein wichtiges Argument - mit Schatten erreicht man viel mehr als mit Isolation - und Schatten machen ist erst noch billiger!



Symbolbild Schatten: Dieser Sam Saa Baum war 10 jährig als ich ihn knipste. Er beschattet in unserem Garten einen Sitzplatz beim Weiher.

Während in DACH jeder Sonnenstrahl erwünscht ist - er heizt das Haus gratis auf - ist in Thailand Sonnenlicht das Problem Nummer eins. Dabei geht es vor allem - aber nicht nur - um direkte Sonneneinstrahlung. Aber auch Streulicht ist eine Form von Energie, die, wenn sie im Haus an Wänden und Möbeln reflektiert wird, zu einem grossen Teil in Wärme umgewandelt wird.

All das bedingt ein ganz anderes Design für ein Haus in DACH bzw. Thailand.

-- Fortsetzung folgt --
24.01.2016 11:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Skype-Name
thedi



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Beitrag Isolation ist ein zweischneidiges Schwert! Antworten mit Zitat
Wir haben oben gesehen, dass Schatten wichtiger ist. Daher zuerst ein Wort zu Schatten:

Schatten besteht aus zwei wesentlichen Elementen:

1. eine Abschirmung gegen direkte Sonneneinstrahlung
2. Luft darunter, die gut zirkulieren kann.


Entenhaus im Garten - es ist vorbildlich beschattet. Bei einem Wohnhaus können Vordächer und grosse, hohe, gut durchlüftete Dachräume eine ähnliche Funktion erfüllen. Sie können dann allenfalls noch als Stauraum einen zweiten Nutzen bringen.

Schatten reduziert an heissen Tagen die Temperatur von 70ºC und mehr auf 35ºC im-Schatten-Temperatur runter. Ein Haus, das im Schatten steht, wird also schon einmal nicht wärmer als 35ºC, auch im Haus wird es nicht wärmer - sofern man nicht mittelst Treibhauseffekten zusätzliche Wärme einfängt. Wenn es noch etwas Wind hat, kann man mit 35ºC durchaus leben. Im Wohnbereich kann man also statt Aircondition ein paar Ventilatoren bereit stellen. Das reicht eigentlich.

Bei den Ventilatoren haben sich bei uns mobile Geräte bewährt, die möglichst grosse Windschaufelräder haben. Deckenventilatoren haben sich weniger bewährt - auch Modelle die an den Wänden montiert werden nicht. Hier ist Flexibilität gefragt, und die maximale Flexibilität hat man mit mobilen Ventis, die man irgend wo auf den Boden stellen kann.

Zurück zum Thema: Isolation.

Isolation hat sich in den kalten Wintern in DACH bewährt. Wir haben oben gesehen, dass sich solche Erfahrungen nicht eins zu eins auf Thailand übertragen lassen. Eine Aircond muss hier höchstens von der Im-Schatten-Temperatur auf angenehme Raumtemperatur kühlen - das ist eine Differenz von maximal 7º oder 8ºC - es muss nicht ein ganzes Gebäude gekühlt werden, sondern nur die Luft in den Räumen, in denen man sich gerade aufhält. Türe auf und schon ist die kühle Luft entwischt - die Aircond bläst aber gleich neue kühle Luft durch den Raum. Die dazu sinnvolle Isolation könnte eine 8 mm Sperrholzwand auch erbringen: es geht in erster Linie darum, dass gekühlte Luft nicht ständig entwischt.

Mehr Isolation würde nur dann etwas bringen, wenn wir die Temperatur auf Eiszeit runter regeln wollten - wie man das in Banken hie und da noch sieht. Bei 22ºC sitzen die Girls an den Schaltern trotz dicken Jacken verfroren herum. Kunden empfinden es zwar als angenehm, wenn sie aus der Hitze von der Strasse - wo es ohne Schatten dafür mit viel Teer und Beton rings rum recht heiss ist, in den kalten Raum kommen - aber wenn sie die Bank später verlassen, rächt sich das dann um so mehr. Sie werden dann gleich im eigenen Schweiss gebadet.

Isolation nützt nur, wenn Türen und Fenster geschlossen sind. Und das ist im Isaan einfach nicht Realität. In DACH kann man das machen: Wohnungstüre abgeschlossen, wenn jemand auf Besuch kommen will ruft er vorher an, klingelt dann an der Tür und wird eingelassen. Im Isaan signalisiert eine offene Haustür dass man zu Hause ist und spontane Besucher selbstverständlich immer willkommen sind. Wenn man das nicht möchte - müsste man sich überlegen, ob man im Isaan wirklich zur rechten Zeit am rechten Ort wäre?

Zurück zum Thema: Isolation

Isolation verhindert nicht, dass sich Wärme durch die Isolation ausbreiten kann. Sie verlangsamt das nur. Und zwar in beiden Richtungen. Nachts - wenn es aussen kühl ist - wird die Wärme im Haus auch nur langsam raus gehen. Natürlich kann man dann Fenster und Türen auf machen und den Prozess beschleunigen - mindestens im oberen Stock. Unten möchte man das Nachts wahrscheinlich aus anderen Überlegungen doch eher nicht machen.

In DACH hat Isolation nur Vorteile. Hier in Thailand halten sich Vor- und Nachteile in etwa die Waage.

Wenn man effizient etwas für ein möglichst angenehmes Raumklima machen will, dann hat auf jeden Fall Schatten Priorität. Wenn man schon guten Schatten hat, und immer noch Geld übrig ist, das irgend wie verbuttert werden muss, dann kann man immer noch an Isolation denken. Aber nicht 25 cm Gasbeton - das wäre einfach unsinnig.


— Fortsetzung folgt: wir kommen dann zum Thema Wärmespeicher —
24.01.2016 15:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Skype-Name
Jack



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Beitrag Isolation Antworten mit Zitat
eine Isolation dient nicht nur betreffend Temperatur, sie dient oft auch dem Schutz gegen Lärmbelästigung.
Wer kann schon behaupten, dass über 100dB nicht störend wirken.
Man baut etwas abseits der Hauptstrasse sowie des Marktes, aber vor Lärm ist man hier nicht gefeit.

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24.01.2016 18:24 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Uwe



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Beitrag Re: Isolation ist ein zweischneidiges Schwert! Antworten mit Zitat
thedi hat Folgendes geschrieben:

Isolation nützt nur, wenn Türen und Fenster geschlossen sind. Und das ist im Isaan einfach nicht Realität. ... Im Isaan signalisiert eine offene Haustür dass man zu Hause ist und spontane Besucher selbstverständlich immer willkommen sind. Wenn man das nicht möchte - müsste man sich überlegen, ob man im Isaan wirklich zur rechten Zeit am rechten Ort wäre?

Ich möchte Dich Thedi noch mal zu meinen Zwiespalt aufmerksam machen, wie es sich im Norden darstellt, und wie Du die Sache dazu siehst. Ob sich da bei Euch in der heutigen Zeit und in der aktuelle Situation im Issan auch was verändert hat:
Zitat aus "Thema Lüftung":
uwe hat Folgendes geschrieben:
Was mir dabei auffällt, dass bei keinem die Fenster offen waren. Auch wenn ich zur "Exkursion" der Häuser der stolzen Besitzer eingeladen wurde, stellte ich das "Phänomen" fest.
Die Haustüren dagegen standen immer offen.
Kann sich das jemand erklären, warum das so ist? Also, dass die "Neureichen" es mit dem Lüften anders handhaben?
Auffällt, dass es sich um neue und moderne Bauten handelt, wo viel Glas verbaut wurde.
Bei den alten Häusern konnte ich beobachten, dass da wirklich die Fenster tagsüber sehr lange offen stehen.


jack hat Folgendes geschrieben:
eine Isolation dient nicht nur betreffend Temperatur, sie dient oft auch dem Schutz gegen Lärmbelästigung

Dieser Punkt der "Schallproblematik" wird glaube ich sehr gern bewusst vernachlässigt und verdrängt.
Aber es kann schon durchaus Unterschiede von Ort zu Ort geben.
Mich würde interessieren, bei wem es wirklich relativ ruhig auf dem Dorf zugeht (Oder muss man in Thailand, wie beim Warm-Wasser-Duscher, besser ein ganz Harter sein?).

Jedenfalls spielt es sich bei uns im Norden folgendermaßen ab (und man kann sich beileibe nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat):
Hähne (schon "ein paar" mehr), die sich hier bei uns ihr Revier lauthals verkünden, "Beschallungsorgien" mit "unglaublicher" "Lautsprechermaschinerie", für die doch sehr häufigen Anlässe,
und diese ohrenbetäubenden und oftmals übersteuerten "Kampfansageanlagen" in frühester aller Frühe:


Ruhe in dem kleinsten Dorf? Nö, nicht überall. (grenzt an tonaler Körper"schall"verletzung) [davon gibt es nicht nur einen "Sendemast"]
Ob nun eine Entfernungspauschale von 100 oder 1000 Metern wirklich Ruhe beschert, wage ich zu bezweifeln, denn Schalldruckluftübertragung (Beschallungsphysik)  und Häuser mit geringer Isolation (Bauphysik), sprich geringem Schalldämmwert, der Gewerke Wände und Dächer/Decken, werden kaum Besserung gegenüber Lärmeintrag ins Haus vermeiden.
Wäre das vielleicht auch noch ein Kriterium, bei der Wahl eines Bauplatzes, vorher die Umgebung auf "Geräuschemissionen" abzuchecken?
Gäbe es dann aber nicht da dann schon zu viele Ausschlussgebiete?
Und wie passt das dann mit der "Bestückung" von einfachsten Holz- und Glasfenstern zusammen, die gewählt werden, weil diese meist ja immer offen stehen, und entsprechend in keinster Weise was mit Schalldämmung zu tun haben?
Wie siehst Du das Thedi?
Und bitte auch die Mitwirkung aller anderen Mitleser angesprochen.
A.G.u.G.v. Uwe  

26.01.2016 16:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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