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magnetische Abschirmung
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magnetische Abschirmung
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Accept86



Anmeldungsdatum: 02.11.2017
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Beitrag magnetische Abschirmung Antworten mit Zitat
Hallo,
Welche Methoden und Stoffe gibt es, um magnetismus abzuschirmen?

Gibt es einen nichtmagnetischen Stoff, den ich zwischen Magneten halten kann, um die magnetische Anziehungskraft zu verringern?

Ist magnetische Abschirmung mit diamagnetischen Materialien möglich?

Wie stark wäre die Abschirmwirkung z.B. wenn ich eine dicke diamagnetische Scheibe zwischen Magneten halte? Wird das Feld schwächer?

Muss ich dazu Kraft aufwenden?
02.11.2017 23:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



Anmeldungsdatum: 11.05.2008
Beiträge: 11069
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Hi Accept86,
willkommen im kleinen Kreis der Erlauchten  

Wie bereits in einem anderen Forum geschrieben: es gibt kein Material, das auch nur annähernd dem genügt, was du suchst.

"Welche Methoden und Stoffe gibt es, um magnetismus abzuschirmen?"
Um wenigstens eine kleine Ahnung davon zu haben, wie gross der zu schirmende Magnetismus ist, braucht es ein wenig mehr Infos.
Stammt er von einem Permanentmagneten oder von einer Spule oder betrifft es den Erdmagnetismus?

Methode 1:
halte viel Abstand von der magnetischen Quelle.
Methode 2: Schliesse den Magnetismus kurz. Simpel gesagt; umschliesse ihn mit einen geschlossenen ferromagnetischen Kasten.

"Gibt es einen nichtmagnetischen Stoff, den ich zwischen Magneten halten kann, um die magnetische Anziehungskraft zu verringern?"
Versuche mit Keramik zwischen zwei AlNiCo Magneten brachten sehr kleine, kaum messbare Erfolge.
Anderes ist mir nicht bekannt.

"Ist magnetische Abschirmung mit diamagnetischen Materialien möglich?"
Zuerst mal die Frage, ob dies zwischen zwei Magneten oder zwischen Magnet und ferromagnetischem Material oder nur als Abschirmung nach aussen (wie eine Art faradaischer Käfig) ist.
Diamagnetismus ist sehr schwach, aber ein ganz ganz ganz klein wenig ist schon möglich.
Am stärksten ist er bei pyrolytischem Graphit zu finden.

"Wie stark wäre die Abschirmwirkung z.B. wenn ich eine dicke diamagnetische Scheibe zwischen Magneten halte? Wird das Feld schwächer?"
Vielleicht um 0.1 - 2 Gramm weniger magnetische Kraft.
Ohne präzise Angaben kann nur  geschätzt werden.

"Muss ich dazu Kraft aufwenden?"
Mindestens so viel wie die Abschirmung ausmacht.

Die meisten, die mit Magneten Überschussenergie gewinnen möchten, scheitern daran, dass sich der Magnetismus nicht abschalten oder ohne Kraft abschirmen lässt.
Bestände eine entsprechende Möglichkeit, wäre das Energieproblem gelöst.
Was für ein Projekt bist du am erkunden  

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03.11.2017 20:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Accept86



Anmeldungsdatum: 02.11.2017
Beiträge: 22




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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Ich hörte von einem Fernsehbericht über Magnetmotoren in anderen Ländern und als Kind versuchte ich mal einen mit Lego zu bauen.

Im Prinzip geht es um folgendes Video eines Magnetmotors
https://www.youtube.com/watch?v=ZXCdfC-YjHA
der erste Teil scheint plausibel (Bewegung des vorderen Magneten mit den Händen)
den 2ten automatischen Teil glaube ich nicht und er wirkt animiert.
Hier müsste ja um den vorderen Magneten anzuheben Kraft aufgewendet werden.

Ich überlege nun ob es einen Weg darum herum gibt.

Es geht also um Permanentmagneten, genauer plane ich seltene Erden Stab-Magneten auf einer Rolle aufzubringen(analog Video). Die Rolle sollte einen Durchmesser von ca. 15 cm haben.

Ich überlege ob eine Feder oder diamagnetische Materialien Verbesserungen bringen könnten.

Hab aber noch keinen konkreten Lösungsvorschlag

Eine Idee währe, den vorderen Magneten über einen farradayschen Käfig zu umschließen, der vorne geöffnet werden kann. Wahrscheinlich braucht das Öffnen und Schließen Energie.

Kann man pyrolytisches Graphit und MuMetall(farradayscher Käfig) Scheibenweise aufeinanderkleben? Was entsteht dann? Theoretisch sollte sich ja die Abschirmung erhöhen. Aber was passiert mit dem Widerstand beim Öffnen und Schließen?

Oder andere Idee: Öffnen schließen nach Außen/Innen hin mit 2 Teil-Klappen. Wenn die Eine Klappe nach links Diamagnetisch ist und die andere Mu-Metall sollte doch die eine Abstoßend Wirken und die andere Anziehend. Wenn die beiden Klappen kräftemäßig verbunden werden könnte das verbesserungen bringen?

Kann eine Feder beim Öffnen/Schließen Verbesserungen im Energiehaushalt bringen?
04.11.2017 00:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



Anmeldungsdatum: 11.05.2008
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Beitrag also ein V-Gate Antworten mit Zitat
darüber wurde auch in diesem Forum einiges geschrieben und es entstanden mehrere Projekte.
Am aktivsten und fleissigsten ist Bernhard am bauen und suchen.
Bernhard's vielfältige Tüfteleien

Aber auch andere beschäftigen/beschäftigten sich damit.
Meine V-Gate Versuche
V-Gate oder mein DV-Gate
V_Gate, neue Ideen

Gedanken und Erkenntnisse..
Energie beim V-Gate

Magnetrampe und SMOT gehören auch dazu, denn sie machen auf die Basis bezogen dasselbe.
SMOT und RAMPE / bernardo1948  
Magnetrampe und Gravitation

Gewünschtes anklicken  

Zum Video:
Das "selbstlaufende" V-Gate ist ein Fake (Beschiss), die Geschwindigkeit ändert sich zu oft.
Youtube ist in Sachen selbstlaufenden Motoren/Generatoren DER Fake-Kanal gemeinhin.
Es gibt bis heute noch keine mir bekannten Energielieferanten, die ohne Zufuhr von mehr Energie laufen.

Zu deinen Ideen:
Einen "faradaischen Käfig" über das Magnetfeld schieben resp. von den Magnetfeld wegziehen bedeutet Kraftaufwand, denn er muss aus ferromagnetischen Stoffen gebaut sein und dementsprechend wird er angezogen.
Die dazu benötigte Energie ist grösser als die zu gewinnende weil zusätzlich noch entstehende Wirbelströme bremsen.
Übrigens braucht eine "Box" als Abschirmung nicht aus Mumetall (Permalloy) zu sein, normales Weicheisenblech erfüllt denselben Zweck und ist um einiges billiger.

Wie geschrieben ist die Gegenkraft diamagnetischer Stoffe extrem klein und meines Erachtens kaum hilfreich.
Ich lass mich jedoch gern eines Besseren belehren  

Bau mal was.
Hilfe zu Konstruktionen erhältst du hier vermutlich genug.

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04.11.2017 19:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Accept86



Anmeldungsdatum: 02.11.2017
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Ich hab mal folgendes Eingekauft

VGate:
    1 Neodym Quader Block Magnete...
    größe: 50x10x5mm, betrag: 20pcs

    SEHR STARKE NEODYM MAGNETE NACH WAHL
    Stab 10x10
    Stückzahl     100

    Messingrohr Rundrohr Rohr Durchmesser 120x5 mm / 100mm Länge CuZn39Pb3 MS58

    4 Kugellager MR 128 ZZ / 8 x 12 x 3,5 mm

    Druckfedern



magnetische Abschirmung

    Graphitplatte, 32x16 mm, unbearbeitet, mehrfach spaltbar      Grph-32x16      5
    Pyrolytisches Graphit, 12x12 mm Kantenlänge, sorgfältig geschliffen      Grph-12x12      5

    YSHIELD® Mumetall - Abschirmfolie MCF5 | MF | Breite 5 cm | 1 Laufmeter

    FERRITE EMI DISK AND PLATE KIT



Mit dem Messingrohr und den 100 Stabmagneten will ich das VGate bauen. Breite des oberen Magneten ist 50mm. Gehalten werden soll es über eine Holzkonstruktion. Ich will den oberen Magneten über einen Käfig mit magnetischer Abschirmung einsperren.
Entscheidend ist der vordere Teil, dieser soll durch eine "Schiebetür" auf und zu gehen. Dabei will ich die eine Schiebetürenseite mit Ferrit, die andere mit Graphit konstuieren. Theoretisch sollte eine Seite abgestoßen, die andere angezogen werden. Alternativ übereinander Graphit-Ferrit-Graphit auf beiden seiten.
Frage ist, gibt es irgendwo im internet eine Konstruktion, so in der Größe 55x55mm, welche die Kräftemäßige Verbindung für die Schiebetür bereitstellt? Sollte leichtgängig sein. Muss irgendwie mit dem Messingrohr verbunden werden?
Würde die Schiebetürenmechanik ungern selber bauen.

Würde mich über jede Hilfe freuen!
06.11.2017 03:14 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



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Beitrag oha Antworten mit Zitat
vorab: Lass dich von meinen Worten nicht beirren und schon gar nicht vom bauen abhalten.

Die grossen Magnete (Stator ) sind sehr stark.
Die Halterungen müssen stabil gebaut werden, ansonsten es einiges verbiegen wird.
Ob eine Holzkonstruktion geeignet ist um solchen Kräfte zu widerstehen
Mein Tipp: Plexiglas (Acryl), wobei es mir sogar die 10mm dicken Teile verwindet.

Das Messingrohr als Rotor ist meines Erachtens nicht unbedingt das Idealste.
Dank Wirbelströmen könnte es zu Bremswirkungen kommen.
Kommt aber auf die Konstruktion und den Abstand des Stators an.

Bei den sich einstellenden Kräften wirst du Probleme bekommen, etwas zwischen Rotor und Stator zu schieben.
Ferrit wird um das X-Tausendfache mehr angezogen als Grafit abgestossen wird.
Diamagnetismus entsteht übrigens nur wenn sich ein Magnet in der Nähe befindet, ansonsten sind diamagnetische Stoffe nicht magnetisch.
Welchen Typ Grafit hast du gekauft?
Ppyrolytischer Graphit senkrecht (Kohlenstoff) baut weniger Gegenmagnetismus auf als pyrolytischer Graphit parallel.
Hab dies aber auch nur bei Wikipedia gelesen

Betreffend Schiebetür: Setze mal eine einfache Zeichnung ein.

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06.11.2017 17:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Accept86



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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Grafit ist folgendes
http://www.magnetladen.de/b2c_de/gr....et-mehrfach-spaltbar.html
http://www.magnetladen.de/b2c_de/sc....rgfaltig-geschliffen.html

Messing ist doch Ammagnetisch/nichtmagnetisch? Daher dachte ich auch keine Wirbelströme?

Ich hab mal als pdf Zeichnungen hinzugefügt. Ist nicht mein Spezialgebiet, daher sind die Zeichnungen wohl auch nicht besonders gut ;)

Bin mir noch nicht sicher wie ich die Kräftemäßige Umsetzung mache, aber der faradaysche Käfig hat die Maße 50x30

https://de.scribd.com/document/363684532/Halterung-magnetmotor

https://de.scribd.com/document/363684592/Magnetmotor
07.11.2017 06:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
redwood



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Beitrag Re: oha Antworten mit Zitat
Jack hat Folgendes geschrieben:

Das Messingrohr als Rotor ist meines Erachtens nicht unbedingt das Idealste.
Dank Wirbelströmen könnte es zu Bremswirkungen kommen.
Kommt aber auf die Konstruktion und den Abstand des Stators an.


Wirbelstroeme entstehen zusammen mit Hochfrequenz.
Ich glaube kaum, dass die beim diskutierten Motor entstehenden Frequenzen hoch genug sind, um Wirbelstroeme zu erzeugen.

redwood
07.11.2017 14:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jack



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Beitrag nicht nur Antworten mit Zitat
Wirbelströme entstehen auch mittels  Permanetmagneten und  rotierender Scheibe, oder eines Magneten, der durch ein z.B. Kupferrohr fällt oder über eine schiefe Ebene rutscht.
Je stärker ein Magnetfeld, je schneller die Bewegung desto mehr wird gebremst.
Den Effekt hatte ich auch bei meinem Projekt und Spulenkerne aus Ferrit, darum sind zur Zeit nur Luftspulen im Einsatz.
Schlitze im Stator können helfen, die Wirbelströme zu unterdrücken.

Im Video gut zu erkennen, dass die Wirkung auch auf einer drehenden Trommel vorhanden sein wird.
https://www.youtube.com/watch?v=B-WOgbGbAPg

Trotz entsprechenden Einstellungen (keine Werbung) erlaubt sich Youtube resp. Google, manchmal einen Text über das Video zu setzen.
Info NICHT ANKLICKEN

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07.11.2017 16:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Jack



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Beitrag Metalle Antworten mit Zitat
Nachtrag:
Wenn sich ein elektrisch leitender Gegenstand in einem Magnetfeld bewegt oder von einem zeitlich veränderlichen Magnetfeld umschlossen ist, dann werden in ihm Ströme induziert.

Aus Wikipedia:
Wirbelstrom nennt man einen Strom, der in einem ausgedehnten elektrischen Leiter in einem sich zeitlich ändernden Magnetfeld oder in einem bewegten Leiter in einem zeitlich konstanten, dafür räumlich inhomogenen Magnetfeld induziert wird. Der Name wurde gewählt, weil die Induktionsstromlinien wie Wirbel in sich geschlossen sind.

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09.11.2017 03:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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