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Motorrad-Tour durch die Mountains in Nordthailand / Tag 2

 
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Motorrad-Tour durch die Mountains in Nordthailand / Tag 2
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Muecke
Gast








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Beitrag Motorrad-Tour durch die Mountains in Nordthailand / Tag 2 Antworten mit Zitat
Motorrad-Tour im Grenzgebiet zu Laos (Nordthailand)
02. - 05. Januar 2009 / Tag 2


Vorwort

Diese Motorrad-Tour soll ueber 4-5 Tage gehen und vornehmlich in der Bergregion Nordthailands, durch das Grenzgebiet zu Laos fuehren.
Ziel ist, die herrliche Mountain-Region Nordthailands auf Nebenstrassen zu erkunden nach dem Motto: “Der Weg ist das Ziel” – Das Kennenlernen einer landschaftlich wunderschoenen Region und der Spass am Fahren stehen im Mittelpunkt dieser Motorrad-Tour.

Teilnehmer:

.............  .............
Teddy, HONDA “Stead” 600 ...........Adam, HONDA “Phantom” 200  ...... Peter, YAMAHA “Nuovo” 135

..........
Heiner, MITSUBISHI Pickup..............Hartmut, HONDA AirBlade "Phoenix Edition"


Tag 2 / 03.01.2009

Nach dem wir am Tag zuvor recht freuh die Federn aufgesucht hatten, waren am naechsten Morgen alle Teilnehmer der Tour richtig gut erholt und voller Erwartung dessen, was dieser neue Tag nun bringen werde.

Die Nacht im Hotel Dhevaraj (466 Sumonthevaraj Road, Nan 55000, Telefon:  054 - 710 078, 054 – 751 577, 954 – 710 212, Fax:  054 – 771 365 / http://www.sawadee.com/hotel/thai/dhevaraj/) war sehr angenehm und ueberraschend preiswert. Jeder von uns hatte ein eigenes Doppelbett-Zimmer (2 einzelne Betten), ordentlich ausgestattet mit Fernsehn, Telefon, Bad mit Dusche etc.. – einfach, aber sauber und gepflegt mit schoenen “harten” Betten. Bezahlt haben wir pro Nase/Nacht 300 THB. Da kann man nun wirlich nicht meckern.

Gegen 08:30 Uhr starteten wir in Richtung Norden. Unser heutige Ziel war der “Border Checkpoint Huai Kho-Nam Ngoen” nach Laos.

Zunaechst befuhren wir die sehr gut ausgebaute Stasse Nr. 1081 ueber Chiang Klang, das Wetter spielte mit, zwar relativ kuehl, aber praechtig blauer Himmel und Sonnenschein. Alle waren gut drauf und freuten sich auf den heutigen Tag



Ja, recht frisch war’s am fruehen Morgen, dicke und feste Kleldung war angesagt, denn der Fahrtwind konnte ganz schoen kalt sein. Nur Heiner, der Fahrer unseres “Besenwagens” konnte relaxed im “kurzen Hoeschen und Flatterhemd” in seinem Pick-Up sitzen und den herrlichen Tag ohne kalten Fahrtwind geniessen.


Nach einiger Zeit ging es dann ab in die Berge und der Fahrspass konnte beginnen. Auch durch die Berge war die Strasse gut ausgebaut, mit “griffigem” Asphalt – einfach herrlich, um durch die Kurven zu raeubern….!!



Wir kamen auf ein Hochplateau und hatten einen wunderbaren Blick in die Landschaft und die Bergregion Nordthailands.


Na klar, und fuer die Nachwelt mussten hier oben die ersten Fotos
fuer die Daheimgebliebenen geschossen werden……!!




(Bild reaktiviert/Jack)

Dann ging es weiter auf wundervollen kurvigen Strassen, in strahlendem Sonneschein unserem Ziel, dem Border Checkpoint nach Laos entgegen.


Ploetzlich warf Peter den “Anker”, stoppte, rief mich und gab mir Zeichen, mit ihm ein Stueck zurueckzufahren. Was war passiert..?? Wie sich dann herausstellte, nichts Schlimmes – Peter hatte nur etwas abseits gelegen “seine Traumvilla” mit Traumblick in die Landschaft entdeckt und wollte diese ein wenig naeher betrachten…



Ja, Ja; mit in paar unwesentlichen Renovierungsarbeiten, laesst sich daraus ganz bestimmt etwas Tolles machen…….!!!


Spaeter, von Thung Chang kommend, bogen wir links ab in Richtung Border-Check-Point Laos.









Zunaechst ging es weiter auf einer wunderbar ausgebauten Strasse und wir dachten, gleich sind wir da….; dachten wir…..!!!



Aber ca. 4 – 5 Kilometer vor dem Border Check-Point war es mit der Herrlichkeit der tollen Strasse vorbei. Ploetzlich wechselten sich Asphalt und Schotterpiste ab. Das war sehr unangenehm, weil der Schotter aus vielen kleinen und mittelgrossen und sehr spitzen Steinchen bestand und ich einfach Angst hatte, mir die prallgefuellten Raeder (3,5 Atue), ideal fuer das Fahren auf Asphalt, aber ueberhaupt nicht geeignet fuer derartige Pisten, zu zerstoeren und einen Plattfuss zu bekommen.



Aber es ging gut, und wir kamen dann am Border Check-Point Laos an.


Hier oben war der “Baer” los, unglaublich viele Menschen, Laoten und Thais wuselten durch die Gegend. Ja, dieser Grenzuebergang ist ausschliesslich fur Thai und Laoten; Farangs koennen hier nicht nach Laos einreisen.





Vor einem Seitengebaeude wurde eine Tanzdarbietung gezeigt, die wohl auf kuenftige Ereignisse (2009, 2010) der hiesigen Bevoelkerung hindeutete….! Ploetzlich stand Peter auf der Buehne und hopste und strahlte mit den Bergschoenheiten um die Wette.


                           



Nach Peters Tanzeinlage und einer kleinen Mahlzeit machten wir uns dann fuer die weitere Fahrt fertig und starteten die Rueckfahrt in Richtung Nan.

Jetzt begann der Teil des Tages, der nur noch eines bringen sollte: “Geniessen pur; Landschaft, Strassen, berauf, bergab, linksrum, rechtsrum – ein Traum fuer jeden Biker.

Von hier (Border Check-Point Laos) sollte die Fahrt zuruech nach Nan zunaechst in oestlicher Richtung und spaeter nach Sueden drehend auf der Strasse Nr. 1080 / 1081 bis SantiSuk gehen. Danach dann auf der Strasse Nr. 1225 weiter Richtung Mae Charim und dann nach Nan.

Ja, haette der liebe Gott nicht die kleinen Tanks von Peters und Hartmuts Bikes geschaffen, ja dann, ja dann wuerde die Fahrt wohl voellig ohne Probleme vonstatten gehen..! Aber davon nachher mehr…!!


Genug der Worte – Ihr wollt “Voddos” sehn: hier sind sie


Auf herrlichen Strassen…..

…….konnten wir Eindruecke ueber das einfache Leben der Bergbevoelkerung gewinnen…..!



Eine traumhafte Landschaft erschloss sich uns….!!

Ja, da werden wir gleich fahren....



Fahrfreude pur……



… die sich auch in den Gesichtern wiederspiegelt - hier bei Adam


Und dann kam, was kommen musste: Hartmut hatte Spritalarm – und das mitten in den Bergen, weit entfernt von jeglicher groesseren Stadt. Der Rest haette noch fuer ca. 25 kilometer gereicht, aber die naechste grossere Ansiedlung war ca. 40 Kilometer weit entfernt….: was tun…??

Ganz einfach, die Leute am Wegesrand fragen, wo man denn Sprit herbekom-men koennte, die sprechen ja auch alle Englisch…….!! Weit gefehlt, hier spricht kein Mensch Englisch

Aber nach einiger Zeit, Adams hervorragenden Thailaendischkenntnissen und laengerer “Hand- und Fusskommunikation” vermuteten wir verstanden zu haben, wo Hartmut frischen Saft fuer sein Bike auftanken konnte.

Die dann entdeckte Tankstelle entpuppte sich als bauerliches Anwesen; weit und breit keine Zapfanlage zu sehen. Dann wies uns der Bauer den Weg zur Zapfstelle – direkt in sein Wohnzimmer. Dieser Multifunktionsraum (Mutter sass seitlich und strikte/haekelte) diente offensichtlich auch als Reparaturwerkstaette Dort sahen wir sie dann, die Zapfanlage; bestehend aus alten Whiskyflaschen, gefuellt mit dem Saft, den Viertacktmotoren so lieben – Spritt, 95 Oktan.


Tankstelle in den Bergen…….

besser als “schieben”….!!

Nachdem dann 3 Liter des wertvollen Saftes getankt waren und eine Flasche fuer Peter im “Kofferraum” Platz fand, konnten Hartmut und Adam die Fahrt fortsetzen und es wieder krachen lassen.


Wir fuhren durch Landschaften, die wir vorher nur von Bildern kannten…..

…sahen die typischen Ansiedlungen und Haeuser der Bergbevoelkerung…..


… und begegneten auch diesen, respekteinfloesenden Bewohnern dieser Region.


Aber sie stellten sich als sehr friedliche und cooperative "Mitmenschen" vor….

.. und gaben die Strasse nach kurzer Zeit fuer unsere Weiterfahrt ohne Murren frei.



Die Fahrt ging weiter, immer weiter und wir hatten noch viel vor uns; jetzt mussten wir aber fahren, fahren und fahren, wenn wir noch im Hellen in Nan ankommen wollten.


..
Es wurde Gas gegeben….


Aber trotzdem blieben wir fuer besondere Momente empfaenlich, denn mit Fortschreiten der Zeit und dem allmaehlichen Niedergang der Sonne, waren reizvolle Licht-/Schattenmomente zu bestaunen


Herrliche Natur – keine Abholzung

Ein seltener Moment; sich selbst sehen koennen – ohne Spiegel



Der Rest des Tages ist leicht und schnell erzaehlt: der Weg war weiter als wir dachten und wir kamen voll in die Dunkelheit. Nicht einfach zu fahren auf unbekannten, teilweise jetzt engen und schmalen Strassen - und mit Thai's als "begleitende und ruecksichtsvolle" Verkehrsteilnehmer.

Jedenfalls kamen wir ohne groessere Vorkommnisse gesund aber geschafft, auch von den vielen Eindruecken des Tages in Nan an. Nach einer erfrischenden Dusche, einem wieder tollen Abendessen wollten wir heute nochmals auf Entdeckungstour bzgl. Nachtleben gehen. Es war sinnlos. Wer jemals nach Nan kommen sollte, muss sich einfach damit abfinden, das hier wirklich ab 22:00 Uhr der sprichwoertliche Hund begraben ist.

Auf einen wunderschoenen Tag zurueckblilckend, begaben wir uns zu Bett, denn fuer morgen war wieder eine Tour geplant, die es in sich haben sollte.


23. Januar 2009

Muecke
Hartmut F.Ludwig


Zuletzt bearbeitet von Muecke am 25.01.2009 06:31, insgesamt einmal bearbeitet
24.01.2009 04:08
Jack



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soll ich nun die Harley reparieren um so etwas zu machen?
Ist zu unbeweglich und zu schwer für unbefestigte Strassen.
Irgendwann finde ich eine Virago 1100er oder so und dann wird wieder gefahren.
Noch einen speziellen Gruss an Theddy

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so manch Problem ist des Tüftlers geistige Nahrung
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wiena



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Tja,Mücke,diese Art der ``Flaschentankstellen``sind bei uns im Isaan (Pampa) auch noch reichlich vertreten.

Ist ja auch hilfreich für Motosay-Fahrer wenn die ``normale`` Tankstelle so 3 bis 5 km entfernt ist.

Das Lustige daran ist eigentlich,was dir wahrscheinlich als Nichtraucher nicht aufgefallen ist,es gibt keinerlei
Hinweise,Schilder oder Aufkleber,auf ein Nichtrauchverbot.

Hatte auch schon das Vergnügen an so einer eine Pulle zu nehmen,natürlich ohne Zigarette.

Gruß
wiena
25.01.2009 11:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Skype-Name
Mex
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....wenn es nach meinen Kumpels gegangen waere, ja denn haetten wir die Tagesetapen nie geschaft, denn die waren laufend am "Futtern", wie man sieht!



....waehrend ich mich mit einem Cafe zufrieden gab, besonderst, wenn er von so einer netten Thai zubereitet wurde. :wink:



,wie man sieht!

Ist sie nicht suess!

(beide Bilder reaktiviert/Jack)
25.01.2009 15:21
Retepom
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Also, Mücke, mein Kompliment. Super Bericht un tolle Aufnahmen. Danke.

Ich werde wohl einen Erlebnis-Bericht auf der Seite daraus machen.
Auch wurde ich an den Film "Born to be wild" mit John Travolta erinnert. Da machen sich auch ein paar etwas ältere Herren mit ihren Bikes auf den Weg. Köstlich!!

Super Idee. Macht Ihr das öfter?? Ich bin leider kein Biker. Mir sind ehrlich gesagt 4 Räder lieber.

_________________
Grüße aus Jomtien
Retepom
26.01.2009 04:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Skype-Name
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