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Leben mit "Tschanis" = Gibbons.....
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Leben mit "Tschanis" = Gibbons.....
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Somprit
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Beitrag Leben mit "Tschanis" = Gibbons..... Antworten mit Zitat
Jack hat Folgendes geschrieben:
Manfred …..
Warum hast du dich in die Stadt verzogen?
Das Landleben scheint dir nicht schlecht zu bekommen zu sein  


nun Jack, das ist eine sehr laaannnge Geschichte und hängt irgendwie mit meinen „Gibbons“ zusammen…

… dann werde ich mal  sozusagen als einer meiner erlebten/durchlebten Episoden meine Gibbons für sich sprechen lassen, wobei anzumerken wäre, dass diese Affen zur Gattung der Menschenaffen - ...vielleicht hatte ich mich deswegen einige Jahre soooo gut mit ihnen verstanden... und hier zu den geschützten Tierarten zählen…

Der Besitz ist eigentlich illegal, kann aber auf Antrag hin gesetzlich durch „Besitzpapiere“ geregelt werden…
Angefangen hatte es auf dem zur damaligen Zeit Thailand weit bekannten Markt „Kad-Tung-Kwain“! Bekannt für den meist illegalen Handel mit allen Tierarten

Selbst heute noch ist dieser Markt, gelegen an dem Super-Highway Nr. 11, Lampang – Chiang-Mai, ca. 5 km nach Hangcat oder 5 km nach dem Elefanten-Krankenhaus http://www.changthai.com/ aus Richtung CNX kommend, eine Art Geheimtipp für illegalen Tierhandel … ...allerdings nicht mehr in diesem Ausmaß wie es damals, vor 15 Jahren der Fall war.

Während der trostlosen Einsamkeit meines Dorflebens dort in der Pampas, gehörte dieser Markt, welcher zudem ein Stopp für alle rundreisenden Fernbusse der verschiedensten Touristik-Unternehmen, u.a. auch NECKERMANN & Reisen galt, zu meinem beliebtesten Anlaufpunkt.
Hier traf ich so manchen rosarot träumenden Brillenträger, welche dem Traum und Glauben nachhingen, bei einer "Rundreise" eine Frau zum heiraten zu finden...
Mit denen traf ich mich dann später am Abend in CNX, in der „Spot-Light-Bar“ zum „Erfahrungsaustausch
Einer blieb mir bis heute sehr gut und traurig in Erinnerung….

Denn er schaffte es später innerhalb kürzester Zeit sein gewonnenes Vermögen durch einen Hausverkauf in einer deutschen Großstadt hier in relativ kurzer Zeit durch seine Illusionen zu vernichten und der nach seiner „Rückwanderung“ jetzt mit Frau und Kindern zu seinem heutigen Hartz-IV-Status kam… ...tja, wie gewonnen so zerronnen

Auf diesem Markt hatte ich auch erstmals „körperlichen direkt Kontakt“ mit einem sich mächtig & vermögend gebenden Freien, was mich später die Einrichtung solch eines „Markt-Restaurants“ kostete, indem ich ihn belehrte, sich nicht ungestraft an „Gegenstände“ eines Farang zu vergreifen….
Das „Glück“ war aber auf meiner Seite… denn er war dort beim Marktvolk ungern gesehen ….man(n)/Frau gönnte ihm dieses „zurechtstutzen“!

Langer Rede kurzer Sinn, eines Tages bot man(n) mir ein winziges Etwas für 1.500 Baht an. Dieses Etwas, erbärmlich anzusehen, erregte mein Mitleid, ich kaufte einen „Tschanii“!  
Später zu Hause erfuhr ich durch meine „Verlobte“, dass ich einen jungen Gibbon gekauft hatte!

Tja, und das war er,

„Bubi“ wie ich ihn taufte, später rief und er i.d.R. auch gehorchte ….
… nee, nee, nicht der ganz große Affe … das was ich in der Hand halte ….

Fortan war mein Tagespensum mit der Aufzucht, Säugen & Erziehung dieses kleinen Menschenaffen, des Gibbon „Bubi“ eines meiner wichtigsten Tageswerke…, aber nicht nur am Tage, auch des Nachts!
Nicht selten schlief er in dem Säuglings-/Klein-Kind-Alter bei mir im Bett …
Gewaschen, gebadet, trocken gelegt und mehrfach am Tage gesäugt … gleich eines menschlichen Babys … auch die Nahrung bestand aus spezieller Babynahrung.

Zu meiner Freude wuchs er sehr kräftig heran und sah ausschließlich mich als seine alleinige Bezugsperson – was später leider zu heftigen und oftmals gefährlichen Situationen gegenüber meiner Frau führte, … begleitete mich auf mir sitzend/an mir hängend auf Schritt und Tritt…

Im Kleinkind-Alter von ½ Jahr „begleitete“ er mich gar auf einer Reise nach Deutschland…...

… dieser ersten Flugreise schlossen sich einige Flugreisen nach BKK an, zu denen ich für ihn sodann stets ein gesondertes Ticket für damals 20 Baht lösen musste…. ... während er für den Flug nach Deutschland, Round-TRIP, einen Freiflug hatte….  

Fortsetzung folgt……………..
15.07.2009 20:14
Jack



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Beitrag aus dem Leben Antworten mit Zitat
das ist ein Beitrag so wie ich und vermutlich viele andere mögen.
Interessant und sogar bebildert.
Ich wusste nicht mal dass diese Affenart in Th lebt.
Nun warte ich gespannt auf die Fortsetzung

_________________
in Gedenken an einen guten Freund:
Ehemalige Süchtige sollten sich bewusst sein, dass eine Sucht zwar weg, jedoch nie gelöscht ist.
Sie schläft nur und warte darauf, wieder geweckt zu werden
15.07.2009 20:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Somprit
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
... nun Jack, bebilderte Fortsetzungen werden sicher kommen ... und wegen DIESEN Bildern brauche ich mir wegen eines möglichen "Missbrauches" wirklich keine Gedanken zu machen..., denn heute bin ich ein "in Ehren ergrauter Jüngling"
15.07.2009 21:01
Jack



Anmeldungsdatum: 11.05.2008
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Beitrag schön Antworten mit Zitat
weisst du Manfred, ich habe Bilder von mir eingesetzt die bereits als verwerflich betitelt wurden (nicht in unserem Forum).
Nackt, nur mit Gurt und Messer bekleidet.
Es war meine Art das Leben zu geniessen, zu meistern, zu erkennen, zu lieben (das Leben).
Bilder zeigen das Reale, die Realität wie sie ist oder war.
Der Text gibt die Zuordnung, lässt verstehen was gedacht ist, gibt den nötigen Zusammenhang.
Wenn Bilder nicht mehr gezeigt werden können sind wir Menschen echt arm dran.
In einigen Foren ist es bereits so und mal ehrlich, dort fühlte ich mich nicht zu Hause.

Gespannt auf weiters Bild und Textmateriel verweile ich bis  

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15.07.2009 21:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Somprit
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
… nun Jack, ich kenne Deine Bilder, zumindest das Messer hing doch an der richtigen Stelle….

Auch ich bin noch immer viel zu offen/frei in dieser mehr und mehr verrückt werdenden Foren-Welt, habe mich schon zu viel entblößt… nur mich juckt es nicht, was andere sagen, weißt ja, unser „Schwarze Riese aus der Pfalz“ sagte einst:

"Man(n) muss machen, machen, machen… auch wenn andre lachen…."

Aber wie recht Du doch damit hast:

„… Der Text gibt die Zuordnung, lässt verstehen was gedacht ist, gibt den nötigen Zusammenhang.
Wenn Bilder nicht mehr gezeigt werden können sind wir Menschen echt arm dran.
In einigen Foren ist es bereits so und mal ehrlich, dort fühlte ich mich nicht zu Hause. …“

Das Bild alleine für sich ist nichtssagend, doch leider gibt es inzwischen  - seit relativer Neuzeit – Foren-Springer, gar Multi-Nick-Träger, welche keine Scheu, kein Ehrgefühl mehr haben,   mit Bildern wahre Schindluder zu treiben, mit dem Ziel, die Person bewusst & vorsätzlich verächtlich zu machen… ... da versuche ich zumindest schriftlich dagegen zu halten ...

Leider, ... das sollte jeder zur Kenntnis nehmen, gibt es solche Foren-Nick-Springer auch hier… ...wobei man(n) u.a. auch mich zum Ziel hatte… ... allerdings geht mir persönlich derartiges mieses Verhalten  am vorbei …

Nun ja, bleiben wir bei den Gibbons ….dann bis heute (?) Abend an gleicher Stelle…..
16.07.2009 08:49
Somprit
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
Nun, dann hier jetzt die 1. Fortsetzung zu meinem „Leben mit Tschannis“
ich bitte um Verständnis, dass während dieser „Flug-Episode“ und dem Aufenthalt in Deutschland keine Bilder entstanden!

…  zurück zu „Bubi“ und unserem Flug nach Deutschland, wo der Winter vor der Tür stand

Inzwischen gerade 4 Monate alt, gut genährt, gesund & munter stand die große Frage im Raum, was soll mit „Bubi“ geschehen, ... wenn ich nun 3 Monate nach Deutschland will um meine dortigen Kinder zu besuchen…
Er war ja nur auf mich fixiert und lehnte meist das Fläschchen mit Babynahrung seitens meiner Frau ab…
Langer Rede kurzer Entschluss … er MUSSTE mit, obwohl mir bekannt war, dass jegliche Ausfuhr der Gibbons unter Strafe verboten ist … - aber er sollte ja nach 3 Monaten wieder mit zurück!

Nach Rücksprache mit dem Tierarzt und einer eingehenden Untersuchung riet er mir, ihm während des Fluges mit einer kleinen Dosis Schlafmitteln ruhig zu stellen…  
DIESES Risiko war mir allerdings doch zu groß.

Also blieb mir nichts anderes übrig, weiten dicken Anorak an  –  in D. herrschte ja bereits Frost -  und den kleinen „Bubi“ unter dem Hemd auf die nackte kaum behaarte Brust zu packen…

Gesagt getan, Abflug in CNX, Weiterflug in der Nacht in BKK… der Kleine schlief in seliger Ruhe, meine Nerven beruhigten sich….
Im Flugzeuge hatte ich das Glück einen Platz am Notausgang zu erhaschen, entledigte mich des dicken aufbauschenden Anoraks und schlummerte mit meinem Herzblatt vor mich hin…

Doch kaum brach der Tag an, das Tageslicht strömte ins Flugzeug, regte sich „Bubi“ und bestand auf seiner Flasche…
Nun war das allgemeine „Hallo“ in meiner unmittelbaren Umgebung doch recht groß, selbst die Flugbegleiterinnen waren rein närrisch  und konnten nicht genug haben …. vom Anblick des schmatzend sein Fläschchen leerenden „Bubi“ … doch nach seinem „Brullerchen/Bäuerchen“  wollte er nicht mehr unter mein Hemd, sondern auf den Kopf/Schulter…   

... tja, jetzt musste ich in einen recht sauren Apfel beißen und hielt mich lange, sehr lange Zeit auf der Bord-Toilette auf, wo „Bubi“ mehr Bewegungsfreiheit hatte….
Doch umso mehr wir uns unserem Ziel Frankfurt näherten, wuchs  in mir doch eine gewisse Unruhe heran…

Was wird, was könnte mich dort mit dem kleinen Gibbon erwarten…   ... denn inzwischen kannte fast jeder der Passagiere/Crew den kleinen „Bubi“… und mir war klar, dass ich etwas VERBOTENES beabsichtigte.... ... die "Einfuhr" einer mit starken Beschränkungen auferlegten "wilden"Tieres

Dann kam mir wie ein Fingerzeig Gottes etwas zu Hilfe,  was ich  sofort  nutzte  
Die Maschine konnte wegen Witterungsverhältnissen nicht in FRA landen und wurde nach Düsseldorf zu einem Zwischenstopp umgeleitet…
Hier fragten die Flugbegleiterinnen, wer ggf, dort auszusteigen wünschte…
Es meldete sich nur eine ältere Dame…und ich schloss mich kurzentschlossen an, da ich davon ausging, dass man(n) dort wegen diesem außerplanmäßigen Zwischenstopp  und lediglich 2 die Maschine verlassenden Passagieren kaum zu einer größeren Kontrolle aufmaschieren würde ….   

Ich hatte Glück, konnte ohne Zoll-Kontrolle den Flughafen mit „Bubi“ unter dem Anorak verlassen,  bekam bei dem Autovermieter SIXT ein mir stets zur Verfügung stehendes Fz. und fuhr nach Frankfurt.
Mein Fluggepäck holte ich später am Flughafen in FRA ab!

Leicht gestresst wegen der Ungewissheit, welche sich jedoch in Düsseldorf gelegt hatte, waren wir beide nun für 3 Monate in dem winterlich kalten Deutschland….

Doch wie sollten wir beide wieder gemeinsam nach 3 Monaten in das damals noch hoch gelobte LOS zurück kehren…..  

Zumal ich urplötzlich unter dem illegalen Druck stand, dass ein kleiner Privat(?)- Zoo (ich glaube er war in/bei Heidelberg) starkes Interesse an „Bubi“ bekundete …  

Davon aber in der weiteren Folge näheres …..

… nochmals sorry, aber von unserem gemeinsamen Flug/Aufenthalt in Deutschland gibt es keine Fotos…., welche ich bewusst vermied!
16.07.2009 21:26
Jack



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Beitrag Familie Antworten mit Zitat
was haben deine Kinder, die du besuchen wolltest, von deinem "Nachwuchs" gehalten?
Die Nachbarn, wie verhielten sie sich?
Deine Freunde werden sich auch nicht jeden Konmmentar verschlossen haben.
Die vermutlich ungezählten Vorschläge, was den zu machen sei; wie war das für dich?
Ich denke mir es war einfach eine "unüberlegte" Handlung.
Nicht falsch verstehen aber hattest du von Anfang an an die Rückkehr gedacht, an die möglichen Probleme?
Bin mal gespannt was folgt

_________________
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17.07.2009 08:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Somprit
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
... oh, Jack... viele Fragen auf einmal... ...aber recht hast Du... mein Gott, gingen mir damals eigene Fragen ohne Antwort, Überlegungen, Suche nach Lösungen durch den Kopf, ein Wirrwarr ohne gleichen...

... nun "unüberlegt" sicher nicht, aber SEHR leichtsinnig ... aus dem Bauch heraus gehandelt, beurteilt & geurteilt,  sich der jeweiligen Situation  angepasst - was mir wahrlich nicht schwerfällt

... aber heute Abend weißt Du, Jack, welche waffenstrotzende "Hilfe mir bei der Ausreise" von "Bubi" gewährt wurde.... ... Bubi & ich standen wohl unter Buddhas schützender Hand......
17.07.2009 09:13
Somprit
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Beitrag (Kein Titel) Antworten mit Zitat
.... tja, zum Ausklang des heutigen Tages bzw. für andere zum Tagesanbruch  ....die  1. Fortsetzung

… nun, jetzt waren wir in dem winterlichen Deutschland, wobei ich ständig in der Furcht lebte, dass sich der kleine „Bubi“ eine schlimme Erkältung zuziehen könnte.
Dem erforderlichen Schutz vor der winterlichen Kälte entsprechend hing er stets bei Besuchen, den Außenauftritten, unter meinem dicken Anorak… in der Wohnung hatte er volle Bewegungsfreiheit, jedoch stets mit Blick zu mir.

Die Tage und Wochen flogen dahin… doch plötzlich kam meine Ex-Gattin zu mir und erklärte mir, dass sie einer Angestellten in der von ihr geführten Mode-Boutique von „Bubi“ erzählt habe, welche irgendwelche Kontakte zu einem Klein-Zoo in/um Heidelberg hatte und man(n) von dort aus Interesse an einer Übernahme von „Bubi“ signalisiert hätte…
Falls ich ihn nicht „freiwillig abtreten  würde, wollte man die Behörden“ einschalten….

… tja, da versuchte also jemand ein illegal auf einer Rundreise eingeführtes Tier, einen jungen Gibbon ebenso illegal in Besitz zu nehmen …

Anderseits, … obwohl gleichgültig/leichtsinnig bei der gemeinsamen  Einreise, war ich nicht gleichgültig über die sich ggf. ergebenden Probleme wegen dieser Illegalität von „Bubi

… durch geschicktes Taktieren, ständigen Versprechungen und  meines vorgegebenen Willen, den „Bubi“ in treue  Hände - ebensolchen  illegalen Besitz  zu geben, rückte der Tag der gebuchten Rückreise unaufhaltsam näher…  

Aber in diesen 3 Monaten war „Bubi“ doch erstaunlich gewachsen, so dass ich ihn unmöglich durch Kleidung verdeckt, wieder aus Deutschland herausbekommen würde.
Was war zu tun…?

Und wieder kam mir ein Fingerzeig Gottes zu Hilfe  ...erreichte mich doch wenige Tage vor dem Abflug die Nachricht, Faustfeuerwaffen (Pistolen) nach Thailand mitzubringen….  
Hier sah ich unsere Chance, ungehindert, ohne Kontrolle in unsere sonnige Heimat einreisen zu können…  
Die Pistolen waren schnell gekauft, bezahlt um sodann durch den Händler 3 Stunden vor dem Starttermin beim Zoll am Flughafen abzuliefern.
Hier übernahm ich die Waffen, d.h., der Zoll legte sie in meinen Koffer und versiegelte diesen.
… nur… wo war „Bubi“?

Nun, dieser saß in einem der üblichen Plastic-Tier-Transport-Käfige, war ohne genaues hinsehen nicht als „Affe“ zu erkennen!
Wir saßen voller Freude auf den unmittelbar bevorstehenden Start im Bereich des „Gate“, als plötzlich der Name … nee, nicht von „Bubi“,  der meinige aufgerufen wurde.

Voller Schreck folgte ich dem Aufruf und befürchtete, der „Privat-Zoo-Besitzer“ hätte mein Spiel durchschaut, denn  für den folgenden Tag hatte ich die Übergabe von „Bubi“ zugesagt, und wollte den Rückflug von „Bubi“ verhindern….
Ich rechnete  schon damit, dass das Flugzeug ohne uns abfliegen würde….  
Doch man führte mich zu meinen Koffer und fragte nach den dort drinnen befindlichen Waffen…  was schnell geklärt war, denn ich hatte die Ausfuhrerlaubnis/Zollunterlagen  in meiner Tasche….

In diesem Zusammenhang tauchte unweigerlich die Frage auf, was ich denn in diesem Transport-Käfig hätte… nun ja, meine „Katze“ … womit man/Frau sich zufrieden gab…  
Kurze Zeit später saßen wir in der starteten Maschine und sahen voller Freude unserer Landung in dem mir noch immer erstrebenswerten LOS entgegen….
Denn ich wusste, dass ich unmittelbar – wegen der illegal eingeführten Waffen, direkt an der Bord-Tür der Maschine erwartet/abgeholt werde…...

… tja, so gelangten wir wieder zurück in „unsere Heimat“… niemand interessierte sich für uns und unser Gepäck….

Nach Abwicklung des „Waffen-Geschäftes“ fuhr man(n) uns zurück zum Airport, ich löste für uns beide ein Ticket nach CNX, wofür ich erstmals für „Bubi“ 20,-- Baht bezahlen musste….

Der geruhsame Alltag hatte uns wieder, „Bubi“ begleitete mich auf Schritt & Tritt …
… egal was ich machte, er war stets dabei.

Saß er mal nicht auf meiner Schulter,… so spielte mit unserem Hund… wobei mich überraschte, dass beide „Freundschaft“ geschlossen hatten ... obwohl er immer wieder versuchte, den Hund „Molly“, einen weißen „Spitz“,  am Schwanz hinter sich her zu ziehen  … leider habe ich davon keine Bilder…


Bebilderte Fortsetzung folgt …..

PS:... bevor jetzt jemand auf völlig abwegige Gedanken kommt,.... ... die Waffen waren für einen heutigen General...
17.07.2009 22:52
Jack



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Beitrag Glück Antworten mit Zitat
ja, Glück gehört auch noch zum Leben
Heutzutage ziemlich unmöglich, man wird sogar auf Fieber getestet.
Stell dir mal vor, das Wärmebild wäre damals schon in Aktion gewesen.
Gut gelaufen bis jetzt, mal gespannt was noch alles von deinem Abenteuer zu lesen sein wird

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18.07.2009 16:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
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